RINTELN (km). Auf ein "Wintermärchen" wie vor zwei Jahren mussten die Rintelner zuletzt verzichten - dafür gab es Temperaturen fast wie im Frühling und Nieselregen wie im November.
Der Jahreswechsel indessen vollzog sich ähnlich wie in den letzten drei Jahren: Das Verbot, in der historischen Altstadt schweres Feuerwerk abzufackeln, wurde fast durchweg akzeptiert. So knallte es zu Mitternacht zwar kaum weniger, aber rund um die (und über der) Nikolai-Kirche war so gut wie keine Raketen zu sehen - die dafür massenweise an der Weser abgefeuert wurden.
Auch die Nacht verlief in vergleichbar friedlicher Manier: Die Autofahrer zeigten sich so diszipliniert, dass nicht mehr als ein paar Bagatellschäden revistriert werden mussten. Kurz vor Mitternacht kam es in der Bahnhofstraße zu einer Rauferei zwischen drei 27- bis 34-jährigen Männern, wobei sich der Jüngere leichte Blessuren im Gesicht zuzog. Als das neue Jahr gerade eine Stunde alt war, kam es am Kollegienplatz zu einer Prügelei zwischen einem 17-Jährigen und einem 19-Jährigen aus dem Kalletal, der dabei ebenfalls leicht verletzt wurde. Drei Mal mussten die Feuerwehren ausrücken: Gegen 22.45 Uhr war unweit eines Kiesteiches in Deckbergen ein brennender Reifenstapel ausgemacht worden, kurz nach Mitternacht brannte in Westendorf eine Hecke, eine gute Stunde später galt es vor der Schule in Exten, einen Müllcontainer zu entschärfen, der von Unbekannten angezündet worden war. In allen Fällen konnen die örtlichen Feuerwehren größere Schäden vermeiden.
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