APELERN (al). Autofahrer auf der A 2 sehen in Höhe der Abfahrt Lauenau künftig noch mehr Werbetransparente als bisher. Das ist die Folge eines geänderten Bebauungsplans der Gemeinde Apelern, die Anteile an der Fläche des Logistikparks besitzt. Künftig kann dort auch Reklame für nicht ansässige Betriebe möglich sein. Bisher hatten nur direkte Anrainer diese Gelegenheit.
Ein neues Planverfahren strebt die Gemeinde für den Bereich rund um die Kulturschmiede an. Das ehemalige Straßenmeistereigelände war als so genanntes "privilegiertes Bauvorhaben" von einer entsprechenden Satzung befreit. Nun aber verlangt die geänderte Nutzung entsprechende rechtliche Grundlagen. Inwieweit dies auch für die vorhandene benachbarte Wohnbebauung auszuweiten ist, werde derzeit geprüft, erklärte Gemeindedirektor Uwe Heilmann dem Rat. Vorgesehen ist, in den künftigen Planentwurf auch eine angrenzende Fläche als mögliches neues Gewerbegebiet aufzunehmen.
Voran geht es im künftigen Baugebiet zwischen Pohler Straße und Neue Straße. Dort sind sieben Parzellen ausgewiesen, die teils von der Gemeinde, teils von einem Grundstückseigentümer vermarktet werden. Einen entsprechend unterzeichneten Vertrag überreichte Bürgermeister Heinrich Oppenhausen (SPD) noch in der Sitzung dem CDU-Ratsherrn Cord-Heiner Becker, dem die Flächen gehören. Darin ist vorgesehen, die fälligen Erschließungskosten gemeinsam zu tragen. Oppenhausen sieht in dem nach Süden ausgerichteten Baugebiet am Ortsrand der Gemeinde auch einen verkehrlichen Vorteil: Die Neue Straße könne ihren Sackgassen-Zustand verlieren und damit die Zufahrt für Versorgungsfahrzeuge erleichtern.