1. Notzeiten in einem Dorf

    Zwölfte Ausgabe der "Heimatblätter" liegt jetzt vor

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    RIEHE (pd). Der Arbeitskreis Heimatgeschichte im Verein "Glück-Auf" Riehe hat seine 12. Ausgabe der "Rieher Heimatblätter" fertig gestellt.

    Darin geht es in der Einleitung um das allgemeine Schulwesen im ländlichen Bereich. So wird die Schulordnung aus der Schaumburgischen Kirchenordnung von 1614 sowie die Beschreibung der Schulsituation in der Grafschaft Schaumburg im Jahr 1861 dargestellt. Im Anschluss daran schildert die Fortsetzung der Rieher Dorf- und Schulchronik eindrucksvoll die nach dem verlorenen 1. Weltkrieg und den Folgen des Versailler Vertrages verursachten Notzeiten in einem typischen nordschaumburgischen Dorf mit Inflation, hoher Arbeitslosigkeit und der Schließung der Steinkohlen-Zeche in Bantorf im Jahr 1928. Diese unsicheren Verhältnisse machten sich anschließend die Nationalsozialisten durch ihre Propaganda zunutze.

    Damit begann ein politisches Spiegelbild wie vor dem 1. Weltkrieg.

    Zu beziehen sind die "Rieher Heimatblätter" wie auch alle zuvor veröffentlichten Ausgaben über Wilhelm Schröder, unter der Telefonnummer 05723/6784.Foto: privat

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