RODENBERG (jl). An der Baustelle Grover Straße 49 gibt es neue Sachverhalte. Wie Bauherr Ralf Schubart mitteilt, hab er im Umkreis der Baugrube drei Bohrungen erstellen lassen, um die Grundwasserstände beobachten zu können. "Dabei hat sich gezeigt, dass bereits 25 Meter von der Baugrube entfernt keine Auswirkungen auf den Grundwasserstand mehr feststellbar sind." Insbesondere die Befürchtung der Anwohner, dass die torfhaltigen Bodenschichten austrocknen und sich zusammendrücken könnten, seien damit ausgeräumt, so Schubart. Im Bereich der Nachbarhäuser lägen diese Bodenschichten immer noch im Grundwasser.
Am Montag sollte die Grundwasserabsenkung von 1,90 Meter auf 0,80 Meter schrittweise verringert werden.
Die restliche Absenkung von 80 Zentimetern liege im Bereich der natürlichen Schwankungen des Grundwasserpegels, so der Bauherr.
Es sei damit zu rechnen, dass sich die je Stunde abzupumpende Wassermenge dadurch deutlich verringere. Bei Schneeregen und grauem Wolkenhimmel stellte die Baufirma dann die Kellerwände auf.
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