1. Ein Tor öffnet sich zum Weihnachtsmarkt

    Vereine sorgen für großes Angebot

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    APELERN (al). Ein knappes Dutzend Vereine und Institutionen von Apelern hat sich selbst übertroffen. Ihr kleiner und überaus feiner Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz stieß bei den Besuchern auf großen Gefallen. Anteil am Gelingen hatte auch die Gemeinde selbst: Sie übernahm die Leihgebühr für einige Holzbuden aus der Nachbarstadt Rodenberg und ließ über den Bauhof der Samtgemeinde auch eine große Tanne besorgen: "So einen schönen Baum gab es noch nie", war sich Bürgermeister Heinrich Oppenhausen sicher.

    Dieser Meinung stimmten viele andere Besucher zu. Alle waren durch ein großes Tor samt hölzernem Transparent gekommen. Allerlei Speisen und Getränke lockten. Darunter befanden sich so exklusive Dinge wie Räucherfisch oder Kaminwurzen vom heimischem Wild. Für Kinder drehte sich das Glücksrad; Erwachsene konnten sich bei einer Verlosung auf Gewinne freuen. Dekorationsartikel aus Holz fanden Interesse. Mit selbstgebackenen Plätzchen half der Kindergarten-Förderverein aus, falls die eigene Weihnachtsbäckerei bislang noch nicht stattgefunden haben sollte.

    Die Höhepunkte ereigneten sich jedoch in der direkt benachbarten Kirche. Die große Belegschaft des örtlichen Kindergartens hatte ein Krippenspiel einstudiert. Da blieb kein Platz mehr in den Bänken des großen Gotteshauses frei. Später gab es sogar noch eine Theateraufführung: Kasperles Abenteuer erfreuten besonders kleine Besucher.

    Der Apelerner Weihnachtsmarkt ist seit jetzt acht Jahren auf dem Kirchplatz zu finden, nachdem es zuvor eine stets kleinere Ausgabe direkt am Feuerwehrgerätehaus gegeben hatte. Nicht nur der Ortswechsel war offenbar eine gute Entscheidung. "Es wird immer besser", freute sich DRK-Vorsitzende Simona Vogel über das Miteinander der Vereine, die zum Gelingen der Veranstaltung beitragen würden. Die Mühe lohne sich auch, weil die Zahl der Besucher von Jahr zu Jahr größer werde.

    Foto: al

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