1. Landwirt sein ist Leben in und mit der Natur

    Kreislandwirt Heinz Schweer verabschiedet sich aus seinem Amt und von seiner landwirtschaftlichen Arbeit

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    Seit 1990 ist Heinz Schweer (HS) Kreislandwirt in Schaumburg. Als Bauer mit Leib und Seele kümmerte er sich über 40 Jahre lang um seinen eigenen Hof und um den seiner Ehefrau Rosemarie. Mit nunmehr 68 Jahren verabschiedet sich der Waltringhäuser aus seinem Amt – und von der landwirtschaftlichen Tätigkeit. In einem persönlichen Gespräch mit Schaumburger Wochenblatt-Redakteurin Sandra Walschek sprach er unter anderem über den technischen Fortschritt in der Landwirtschaft und warum heutzutage das Miteinander viel zu kurz kommt.

    Schaumburger Wochenblatt (SW): Was haben Sie in den letzten Jahren als besonders positive Entwicklung in der Landwirtschaft empfunden?

    Heinz Schwer: Ich gehe mal davon aus, dass sich die nächsten 15 Jahre die Zahl der Betriebe nochmal halbieren. Wir haben zurzeit fünf bis sechs Auszubildende die jährlich mit dem Berufszweig Landwirtschaft anfangen. Wenn man das mal 30 nimmt, also eine Generation, dann kommt man auf die Zahl 150 bis 200 Betriebe. Wir haben in Schaumburg rund 600 Betriebe, davon vielleicht 300 Vollerwerbsbetriebe.

    Die Zahl der Auszubildenden pendelt sich jetzt schon auf dieses Niveau ein.

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