MESSENKAMP (al). Ein deutliches Lob hat die Bürgerinitiative Lärmschutz in der Gemeinde Messenkamp jetzt geerntet. In der jüngsten Ratssitzung betonte der stellvertretende Gemeindedirektor Jörg Döpke, der Kreis der Einwohner habe "mehr erreicht als eine Rats- oder Verwaltungsinitiative".
Wie wiederholt berichtet, war das Motorradaufkommen auf der Kreisstraße 61 zwischen Messenkamp und Nienstedt gezählt und das Ergebnis Behördenvertretern von Landkreis, Polizei und Straßenbauverwaltung vorgestellt worden. Die Verantwortlichen, an der Spitze Landrat Jörg Farr, sagten eine "ernsthafte Prüfung von Maßnahmen" zu.
Auch die Verwaltung werde nun darüber wachen, dass "etwas passiert", versprach Döpke. Noch gebe es keine neuen Informationen.
Erwogen wird, wie bei einem Informationsabend vor Wochen bekannt wurde, der Einbau von "Waschbrettern".
Das sind kleine Erhebungen in der Fahrbahn direkt vor den Serpentinen am Kappenberg. Diese dürften das Tempo von Motorrädern nachhaltig drosseln.
Erfahrungen gibt es darüber in Nordrhein-Westfalen .