HÜLSEDE (nb). Sie wollen ihren Meister finden: Die Besten der Welt in Sachen historische Kampfkunst kommen in die kleine Gemeinde, um ihr drittes Weltchampionat auszutragen. Die Organisatoren Sandra und Colin Richards wollen der breiten Öffentlichkeit zum Auftakt wieder etwas besonderes bieten, eine große Eröffnungszeremonie gibt es diesmal vor dem Hülseder Wasserschloss. Am Sonnabend, dem 4. August sind zwischen 16 und 21 Uhr Kämpfe mit Schwert und Rapier in Rüstung und mit Schild zu sehen, es gibt eine Feuershow und Phantasiegestalten flanieren über das Gelände. Auch Mitmachen ist erlaubt, denn Jedermann darf sich im Bogenschießen oder anderen alten Künsten üben, Kinder können das Schmieden erlernen. Am nächsten Tag beginnen die internen Workshops und Trainings auf dem Freigelände und in der Turnhalle statt. Die Richards, vorher Bürger Soldorfs, gelten als Teil der Wegbereiter, die sich der Erhaltung und Wiederbelebung des einst fast vergessenen Umgangs mit mittelalterlichen Waffen widmen. Eine Kunst, die bereits als vergessen galt. Inzwischen findet die Mittelalterliche Kampfkunst immer mehr Anhänger, in immer mehr Gruppen und Vereinen dominieren der Umgang mit Schwert und Schild. Das lässt sich auch an steigenden Teilnehmerzahlen bei den inoffiziellen "Weltmeisterschaften" ausmachen. Mehr Anmeldungen als je zuvor seien bereits registriert, aus allen Teilen Europas, USA, Kanada oder Südafrika.
Bei allen Terminen sind auch Zuschauer erwünscht.