SAMTGEMEINDE RODENBERG .Das Rodenberger Bündnis "BüRo für Demokratie - gegen Rechtsextremismus"" ruft dazu auf, am kommenden Sonnabend, 4. August, sich den friedlichen Protestkundgebungen in Bad Nenndorf, die sich gegen den sogenannten "Trauermarsch" der Neonazis richten, rege anzuschließen.
Sprecher Uwe Märtens weiter: "Resolutionen gab es in den letzten Jahren viele zu lesen, auch wir haben welche geschrieben. Entscheidender wird aber die Frage sein, "Wie kriegen wir es hin, dass wir uns endlich nicht mehr diesen Neonazis widmen müssen?" Ein Weg ist der, dass wir auf die Straße gehen und da für unsere Demokratie Gesicht zeigen und uns gegen Rechtsextremismus positionieren. Wir vom BüRo für Demokratie fordern alle Bürgerinnen und Bürger auf, am 4.August nach Bad Nenndorf zur Gegendemonstration zu gehen! Da wird gemeinsam denen, die meinen in Bad Nenndorf etwas zu betrauern zu haben, mit Spaß und Freude begegnet und den Neonazis gezeigt werden, dass niemand den sogenannten "Trauermarsch" ernst nimmt.
Nichts zu tun, könnte auch als Zustimmung gewertet werden und führt auch keineswegs dazu, dass derartige Aufmärsche unterbleiben. Im Gegenteil, das würde die Neonazis ermutigen.
Deswegen schauen wir bewusst hin!
Es gibt keinen "Trauermarsch" an diesem Tag! Die einzigen, die dies denken und angeblich deshalb trauernd durch die Straßen ziehen, sind Neonazis. Wir helfen gern und wollen Neonazis überzeugen, die Seiten zu wechseln und mit uns ein Leben voller Spaß und Freude, statt Trübsal, zu erleben. Die Neonazis werden am 4.August alle Gegenbewegungen, die Bewegungen für die Freiheit sind, für die Demokratie sind, in unmittelbarer Nähe wahrnehmen.
Kontraste haben schon oft zum Denken angeregt. Seien wir also optimistisch …
Helfen Sie mit! Kommen Sie am 4. August um 8.30 Uhr auf den Amtsplatz in Rodenberg. Dort starten wir unseren angemeldeten Spaßmarsch von Rodenberg nach Bad Nenndorf. Wir werden dann pünktlich zum Gottesdienst im Kurpark ankommen und uns danach der Gegendemonstrationen von Bad Nenndorf ist bunt anschließen und den Neonazis einen ganz anderen "rechten" Weg zeigen."