RINTELN (ste). Nachdem die in die Jahre gekommenen Tore der Rintelner Reithalle über den Köpfen der Vereinsmitglieder schon einzustürzen drohten, musste etwas passieren.
So trat Vorstandsmitglied Karen Langejürgen mit der Frage an die BBS-Rinteln heran, ob eine kostengünstige Sanierung durch engagierte Berufsschüler möglich sei. Nach einer Ortsbesichtigung durch engagierten Lehrkräfte und Vorstand war festzustellen: Hier ist es mit einer Sanierung nicht getan! Ein kompletter Neubau musste ins Auge gefasst werden. Schnell war klar, die Aufgabe kann nur von der einjährigen Berufsfachschule Technik der BBS Rinteln übernommen werden. Bei dieser erfolgreichen Schulform handelt es sich um die "Nachwuchsschmiede" der BBS-Rinteln im Rahmen der Vollzeitschulformen. Hier erfahren interessierte, motivierte Jugendliche aus allen allgemeinbildenden Schulformen eine kompetente, metalltechnische Grundausbildung und bekommen den letzten Schliff, so dass der Übergang in ein duales Ausbildungsverhältnis erfolgreich absolviert werden kann. Im Rahmen einer mehrwöchigen Projektarbeit wurden dann die neue Tore geplant, gezeichnet geschweißt und geschraubt, wobei Stahlprofile aus recyceltem Material aus Umbaumaßnahmen der BBS Rinteln umgearbeitet und verwendet wurden: "Ja, es gibt Sie noch, die motivierten, engagierten Jugendlichen", konnten Reimut Möller und Björn König, die beteiligten Lehrkräfte der BBS-Rinteln, nach der Montage der Türen nicht ganz ohne Stolz bestätigen. Die Vorsitzende des Rintelner Reitvereins, Ina Müller, bedankte sich herzlich bei allen Sponsoren und Handwerkern, die gemeinsam dafür gesorgt hatten, dass Tür und Tor wieder wie "geschmiert" laufen. Mit finanzieller Beteiligung waren das Bauunternehmen Jürgen Söffker, Droste Malerei, Fleischerei Rauch und die Sparkasse in Schaumburg mit im Boot. Die Firma Berlitz fertigte das größere der beiden Tore.Foto: ste