LAUENAU (al). Mit einer etwas ungewöhnlichen Aufführung feiern die beiden Lauenauer Chöre das zehnjährige Bestehen ihres Sängerheims im örtlichen Gewerbepark. Als "Räuber und Piraten" wollen sie am Freitag, 13. Juli, auftreten und einmal die andere Seite ihres vielseitigen Könnens zeigen. Zuletzt waren sie mehr bei kirchlichen Anlässen zu hören.
Für den Vorsitzenden des Männergesangvereins "Eintracht", Hans-Dieter Reisse, gilt der Auftritt aber auch als Dank an den Flecken Lauenau für dessen Entscheidung, den singenden Gemeinschaften im Flecken eine neue Heimat zu geben. Viele Jahre fanden die Proben im Dachgeschoss der Albert-Schweitzer-Schule statt, bis steigende Schülerzahlen die beiden Räume forderten.
Damals hatte die Gemeinde gerade die ehemaligen Casala-Betriebsflächen erworben: Reisse nennt jene Entscheidung immer noch "eine großzügige politische Weichenstellung". In einem der Gebäude fand sich der geeignete Raum, den Sänger und private Helfer in nur sechs Wochen für ihre Zwecke umbauen und renovieren konnten. Die Einweihung erfolgte im Juli 2002.
Im direkt angrenzenden Ausstellungsbereich präsentieren sich am 13. Juli um 19 Uhr der Frauenchor Lauenau und die Männersinggemeinschaft Lauenau/Messenkamp unter der Leitung von Ingrid Heine und Christina Ziegler mit ihren Melodien. Anschließend soll mit geladenen Gästen auf die ersten zehn Jahre des Übungsdomizils angestoßen werden.