RINTELN (ste). 20 Teilnehmer hatten sich am vergangenen Sonntag zum Ortsentscheid der Rutschmeisterschaften am Doktorsee eingefunden, um im direkten Vergleich ihren Meister zu ermitteln. Die Rahmenbedingungen waren gut, der angekündigte Regen hielt sich bis zum Nachmittag zurück. Und so konnten die vorwiegend männlichen "Rutscher" von 10 bis 12 Uhr zeigen, was in ihnen steckt. Dabei war die Technik vorwiegend gleich.
Kräftig Schwung am Start für eine ordentliche Beschleunigung holen, dann möglichst wenig Textil auf die Rutsche bringen und sich lang strecken. Vom Startklatscher bis zum "Plums" in den See brauchten die Besten weniger als 15 Sekunden. Und das bei immerhin 80 Meter Rutschstrecke, ein Teil davon sogar in einem Tunnel.
Das Starterfeld war altersmäßig bunt gemischt. Von sechs bis 67 Jahren versuchten sich die Schnellrutscher in dieser Disziplin und einige von ihnen namen weite Anfahrtwege in Kauf, um einen der niedersächsischen Ortsentscheide für sich zu sichern. Der Preis für den Sieg war nämlich eine Reise nach Wolfsburg zu den Niedersächsischen Rutschmeisterschaften am
8. und 9. Dezember im Badeland Wolfsburg mit Aufenthalt im
"Holyday Inn Center Wolfsburg". Und dazu wurde dann auch die Badehose zwischen die Pobacken geklemmt und im "quasi-String" die Strecke bewältigt. Markus Hönings hatte dabei ein wenig Pech und schlug sich den Kopf beim Pendeln im Ruschbecken an und musst die anschließende Beule ordentlich kühlen. Ansonsten verlief alles verletzungsfrei.
Den ersten Platz holte sich Philipp Meyer (26 Jahre) mit 14.56 Sekunden. Platz zwei ging an Marlo Dierks (20 Jahre) mit 14.84 Sekunden und Platz drei holte sich mit nur einem Lauf Markus Hönings mit 14.91 Sekunden.
Die ersten drei Sieger erhielten jeweils eine Urkunde und eine Medaille, der Gewinner erhielt zusätzlich den begehrten Gutschein ins Badeland Wolfsburg. Er qualifizierte sich für die folgende Runde der Niedersächsischen Rutschmeisterschaft.
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