RINTELN (km). Vor genau zehn Jahren wurde die umstrittene Verkehrsregelung in der Altstadt eingeführt. Seitdem sind die Diskussionen nicht abgebrochen, es gab zahllose Modifikationsvorschläge. Geändert hat sich freilich gar nichts.
Aber so richtig abgefunden haben sich die meisten Betroffenen mit der Situation noch lange nicht.
Nach Ansicht vieler Anwohner in der östlichen Altstadt um die Bäcker- und die Ritterstraße herum ist die Verkehrsbelästigung nach wie vor unerträglich - wobei die Autofahrer, die in dem Bereich wohnen, sogar genötigt sind, sich quasi gegenseitig zu belästigen.
Wer in der Bäckerstraße wohnt und von Süden in die Stadt kommt, muss in einer Schleife durch die Ritterstraße fahren, wer in der Ritterstraße wohnt und von Norden kommt, muss durch Ostertor-, Schul- und Bäckerstraße.
Dazu kommen zahllose Verkehrsteilnehmer, die sich um die Restriktion "Nur für Anlieger!" nicht scheren.
Wer regelmäßig die "Acht" durch Ostertor-, Schul-, Kreuz-, Krankenhäger- und Ritterstraße fährt, fragt sich zum Beispiel, warum nicht wenigstens der (ohnehin verwaiste) 50-Meter-Streifen "Fußgängerzone" am Kirchplatz wieder für beide Richtungen frei gegeben wird. - Dann müssten sich nicht täglich annähernd 2000 Autos an Kindergarten, Schule und Seniorenheim vorbei schlängeln. Foto: km