UCHTDORF (ste). Die Wellen in Sachen Dorfgemeinschaftshaus in Uchtdorf kochen im Ort über und spalten das ansonsten so friedlich vereinte Taubenberger Dorf. Während Dietmar Vogt aus dem Ortsrat und als Verwaltungsstellenleiter die Art und Weise der Bürgerbefragung kritisierte, schaltet sich jetzt Karlheinz Bode, ehemaliger Ortsbrandmeister und erklärter Verfechter eines Anbaus an das Feuerwehrhaus, ein. Er rügt Vogt: "Ein einfaches Nein wäre an dieser Stelle der richtige Weg von Dietmar Vogt zum Bau des Bürgerhauses in Uchtdorf gewesen!" Seine Kritik an der Befragung sieht Bode vorgeschoben. Erst sei es die Frage eines Anbaus in ein Hochwassergebiet der Exter gewesen, dann hätte Vogt eine Lärmbelästigung der Anwohner befürchtet, dann den Wegfall des Bolzplatzes und letztendlich Parkprobleme. Alle Einwände seien durch Planungsnachbesserungen gelöst worden, so Bode: "Und jetzt das Schärfste: Der Stadt Rinteln Tricksereien bei der Bürgerbefragung vorzuwerfen!"
In dem Begleitschreiben seien sehr sachlich und für jeden verständlich die beiden Abstimmungsmöglichkeiten detailliert beschrieben. "Meiner Ansicht nach für jeden nachvollziehbar und einfach", so Bode. Natürlich habe auch die Uchtdorfer Feuerwehr mit all ihren Gruppen einen Vorteil von dem dann entstehenden größeren Gemeinschaftsraum, bekennt Bode und bittet alle Bürgerinnen und Bürger: "Füllen Sie die Stimmzettel aus und senden sie bis zu dem genannten Termin zurück an die Stadt Rinteln."Foto: ste