1. Beliebtester Platz ist am warmen Steinbackofen

    "Tierisch gutes Angebot" kommt wenigen Besuchern zugute / Nasskalter Bauernmarkt fällt buchstäblich "ins Wasser"

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    RINTELN (ste). Regenschirme soweit das Auge reicht. Nasskälte, die in die Knochen zieht und Aussteller, die die wenigen Besucher des Bauernmarktes sehnsüchtig an ihren Ständen erwarten.

    So ungefähr lautet das Fazit des diesjährigen Bauernmarktes anlässlich des Felgenfestes, der buchstäblich "ins Wasser" fiel. Die Ackerbürger hatten ihre Dreschmaschine vorsichtshalber schon einmal im Schuppen gelassen. Zu anfällig für Regen und Nässe ist das historsiche Stück. Dafür war einer der beliebtesten Plätze am mobilen Steinbackofen, der wenigstens für reichlich Wärme sorgte. Frisch duftete das Bauernbrot und der Zuckerkuchen, doch die Menge wie in den Vorjahren konnten die Ackerbürger bei Weitem nicht absetzen. Zwei tolle "Tortentage" hatte der Hofladen Meier aus Engern eingelegt und damit die Auslagen des Verkaufsladens ausgestattet. "Zum Hieressen?" war allerdings Mangelware; die meisten Käufer nahmen die Stücke mit nach Hause. Mehr erwartet hatten auch die Aktiven des Naturschutzbundes, die Werbung für ihr Großprojekt Weserauenlandschaft in Hohenrode machten. An ihrem Infostand konnte man auch Karten erwerben für das Benefizkonzert am 6. Juli um 20 Uhr im Brückentorsaal.

    Noch zufrieden mit der Resonanz war Caroline Fechner von der Baumschule aus Krankenhagen. Für die Pflanzen war die Witterung gut und die handverlesenen Besucher zeigten großes Interesse am Angebot.

    "Tierisch" gut waren wieder die ausgestellten Tiere auf dem Bauernmarkt. Kuh mit Kälbchen, eine ganze Kanninchenfamilie und Schafe zur Beweidung der Streuobstwiese des NABU konnten hautnah erlebt werden. Groß aufgefahren hatte auch die Rintelner Polizei mit ihrem Dienststellenleiter Wilfried Korte. Ein Glücksrad konnte bei Polizeikommissarin Britta Steffen-Melchin gedreht werden, Uniformen vergangener Zeiten wurden präsentiert von Hauptkommissar Manfred Schütte und Oberkommissar Rolf Potthast. Gemeinsam mit der Stadt Rinteln wurden am Stand des Präventionsrates außerdem Brötchentüten verteilt und Leberwurstsemmeln geschmiert. Die Brötchen dazu spendete die Bäckerei Bredow aus Rinteln. Foto: ste

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