1. Algesdorfer Wehr zeigt, was sie alles bereit hält

    Feuerwehr ist stolz auf den Ausbau des Gerätehauses

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    ALGESDORF (al). Mit einem "Tag der offenen Tür" hat die Algesdorfer Feuerwehr den ganzen Ort an ihrer Freude teilhaben lassen. Die Bauarbeiten an ihrem Gerätehaus sind weitgehend beendet; das vor einem Jahr übernommene neue Fahrzeug hat bereits seine ersten Bewährungsproben bestanden. Ortsbrandmeister Jürgen Matthias ist dankbar für den jetzigen Ausrüstungsstand und für die Motivation der Mitglieder – vom Senior bis zum "Minilöscher".

    Es läuft wirklich alles rund bei den Brandbekämpfern im Rodenberger Ortsteil. Fleißig waren sie ans Werk gegangen, um aus der ehemals kleinen Garage nun zwei große Stellplätze zu machen. Ein Anbau an das alte Gebäude war erforderlich, in dem früher der Dorflehrer noch Stalltiere und Vorräte unterbringen konnte. Als aber die Schule geschlossen wurde, stand das Hauptgebäude für Aktivitäten der Dorfgemeinschaft zur Verfügung; der Anbau diente der Feuerwehr. Und die hat das Beste daraus gemacht: Sogar einen gemütlichen Unterrichtsraum unter steiler Dachschräge gibt es.

    Hier kommt auch der Nachwuchs zu seinem Recht: 20 Mädchen und Jungen zählt die Jugendwehr, sogar 25 Mitglieder die Kindergruppe "Mini-Löscher". Natürlich haben sich die Heranwachsenden auch beim "Tag der offenen Tür" mit eingebracht: Sie sorgten für einen Spieleparcours und für eine "Wandzeitung". Auf großen Plakaten schilderten sie ihre Aktivitäten und ihre wöchentlichen Termine – für den Fall, dass sich noch neue Mitstreiter finden sollten.

    Unter die vielen Besucher mischte sich auch Ehrenortsbrandmeister Wilhelm Harmening, der bis 1986 genau 29 Jahre die Geschicke der Wehr leitete. Damals waren die technischen Voraussetzungen noch weitaus bescheidener als heute, erinnert er sich – und staunte über den großen Stauraum, den das neue Einsatzfahrzeug besitzt. Sogar Platz für eine Atemschutzausrüstung fand sich: Bislang sieben Kameraden ließen sich dafür schon ausbilden.

    Die beiden Algesdorfer Fahrzeuge standen übrigens nicht allein vor dem örtlichen Gerätehaus. Die Nenndorfer Kameraden hatten die große Drehleiter weit ausgefahren; und auch der Rüstzug der Rodenberger Wehr zog die neugierigen Blicke auf sich. Eine bleibende Erinnerung an diesen Tag konnten übrigens etliche Besucher mitnehmen: Die Feuerwehrleute verschenkten Sonnenblumen-Pflanzen.

    Foto: al

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