SAMTGEMEINDE (al). Mit einem dritten Wettkampftag im Rahmen ihrer "Winterolympiade" haben die Jugendwehren der Samtgemeinde Rodenberg die kalte Jahreszeit überbrückt. Ein Tischfußballturnier und ein Parcours mit Geschicklichkeitsspielen sind seit jeher schon üblich. Jetzt gab es ein weiteres Kräftemessen mit mehr feuerwehrtechnischem Inhalt.
Sieben Stationen nannte der Laufzettel, der außerdem allerlei knifflige Fragen enthielt. Bei den praktischen Aufgaben wurde technisches Gerät zweckentfremdet: Aus Spritze, Verteilern und Standrohren entstanden Türme; per Funk wurden Anweisungen zu detailgenauen Lego-Konstruktionen gegeben. Ein "Kuppelcontest" lief auf Zeit; mit Wasser aus der Kübelspritze musste ein Eimer gefüllt werden.
Schmunzelnde Gesichter der Zuschauer gab es bei der Pantomime: Wie sollten ohne Worte auch Gegenstände wie Helm, Atemschutzmaske und Strahlrohr nur durch Gebärden erläutert werden?
Am Ende des Fragebogens war noch Platz für neue Anregungen: Die Jugendlichen sollten selbst Vorschläge machen, wie die gemeinsame Freizeit gestaltet werden könnte. Auf diese Antworten sind die Mitglieder des so genannten "Jugendforum" neugierig. Diesem im vergangenen Jahr gebildeten Gremium unter der Leitung des Lauenauers Alexander Volker gehören jeweils zwei Vertreter der zwölf Nachwuchsgruppen in der Samtgemeinde Rodenberg an. Drei Veranstaltungen seien allein in den letzten Wochen organisiert worden. "Die Jugendlichen sollen selbst Ideen entwickeln, was ihnen am meisten Spaß macht", erklärt der stellvertretende Samtgemeinde-Jugendwart Michael König das Ziel. Samtgemeinde-Jugendwart Bernd Isensee freut sich, dass im neuen Gremium alle Altersjahrgänge vertreten sind: Das garantiere ein breites Interessenspektrum.
Mit besonders zufriedenen Gesichtern beenden übrigens die jungen Reinsdorfer das Winterhalbjahr: Zwei dritte Plätze im Tischfußball und zwei Siege bei den weiteren Turniertagen sind für sie eine Erfolgsserie. Auf den zweiten Platz kam jetzt Pohle, gefolgt von Lauenau I.Foto: al