BAD NENNDORF/RODENBERG (Ka). Die IGS und Stadtschule Rodenberg unter der Leitung von Brigitte Naber begrüßte mit den Schülern des Wahlpflichtkurses (WPK) "Französisch" aus den 7. bis 10. Klassen die französischen Schüler des Collège du Val d`Auge aus Doudeville. Gemeinsam mit den Lehrerinnen Sophie Leblond und Martine Nasse, wie auch der Französischlehrerin und Organisatorin Sabine Sassenberg nahmen die Schüler an dem Empfang der Stadt Bad Nenndorf teil, wo sie Bürgermeisterin Gudrun Olk im Bistro der Wandelhalle begrüßte. Hinter den 13 französischen und 13 deutschen Schülern lagen bereits sechs aufregende und spannende Tage, die neben Unterrichtseinheiten an der Schule auch regionale Erkundungen und Erlebnisse einschlossen. Als Höhepunkt der Unternehmungen zählte der Besuch in der Hansestadt Hamburg, wo die Speicherstadt und das Miniatur-Wunderland unter die Lupe genommen wurden.
Im Mittelpunkt des festlichen Empfangs stand das "neue" Aufleben internationaler Begegnungen, so Naber. Sie freute sich über die gut funktionierende Kooperation mit der Stadt Bad Nenndorf, da sie erstmals durch deren Einladung vor 3 Jahren nach Doudeville zum Jubiläum des internationalen Austauschs reiste. Die Zusammenarbeit zwischen Rodenberg und Bad Nenndorf klappt sehr gut, lobte sie in ihrer Ansprache und informierte über ihre 6-jährige Tätigkeit als Schulleiterin. Olk ging beim Empfang auf die Stadt mit rund 10.500 Einwohnern nebst Eingemeindung mit insgesamt 17.000 Einwohnern ein, berichtete über ihre ehrenamtliche Funktion als Bürgermeisterin und informierte über die gesundheitsfördernde "SMS" mit Schwefel, Moor und Sole. Der Gesundheitsstandort und das Sanierungsprogramm waren ebenfalls Thema in der offiziellen Begrüßung. Bereits im letzten Jahr besuchten einige Rodenberger Schüler Bad Nenndorfs Partnerschafts-Stadt Doudeville, um die Freundschaft der Länder zu festigen und die französische Sprache im Alltag zu erleben. Das ist sehr gut für die persönliche Entwicklung der Schüler, so Naber und dankte Bürgermeisterin Gudrun Olk mit der damaligen Einladung nach Doudeville für den Anstoß, der den Stein "endlich wieder" ins Rollen brachte. Foto: ka