BAD NENNDORF (Ka). Der Vorstand des SPD Samtgemeindeverbandes Nenndorf hätte bereits im letzten Jahr neu gewählt werden müssen, so der Vorsitzende Dr. Udo Husmann. Zu diesem Zeitpunkt hätte er sich aber aus familiären und persönlichen Gründen nicht der Wiederwahl gestellt, zumal auch die Kommunalwahl vor der Tür stand. Einen neu aufgestellten Vorstand hätte er nicht ins Rennen schicken wollen. So oblag es den Delegierten bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung den Vorstandstisch neu zu besetzen. Dr. Husmann revidierte die Nichtkandidatur und reagierte mit dem Wiederwahl-Gedanken, der sich durchsetzte. Der Wahl vorausgegangen sind interne Vorstands-Unstimmigkeiten zwischen dem Kassenwart Volker Busse und dem Vorsitzenden, die einer Mail galten, in der sich Busse von Dr. Husmann angegangen fühlte. Busse räumte demonstrativ den Vorstandstisch und stand einer Wiederwahl nicht zur Verfügung. Bedauern über die Entscheidung wurde vom Vorsitzenden zu Gehör gebracht, der den geheimen Wahlablauf anstrebte. Zum neuen Kassierer wurde Rudolf Schulze mit der Stellvertreterin Patricia Hecker gewählt. Das Amt der Schriftführer haben Heike Kaulwarsch und Matthias Kahle inne. Die Frage "Wie viele Stellvertreter benötigt der Vorsitzende?" war Diskussionsgrundlage während des Wahlverfahrens. Die Delegierten einigten sich auf vier und benannten Ralf Tegtmeier, Sven Hasenstab, Karin Hösl und Bernd Hothan. Zum Thema "Protest gegen Rechts" mahnte Dr. Husmann vor Massenblockaden, für die sich die SPD nicht ausspricht. Der Appell lautete: "Konfrontationen mit der Polizei vermeiden und auf einen friedlichen Protest setzen", denn Konfrontationen, ob bei Meinungsäußerungen oder bei Privatveranstaltungen, können an dem Aktionstag auf der Bahnhofstraße von der Polizei nicht unterschieden werden. Hingegen lobte er das verstärkte Engagement der Bürger, die im letzten Jahr erfolgreich gegen Rechts verlief. Eine sichtliche Zufriedenheit galt auch der Arbeit der SPD-Juwelen mit der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) unter dem Vorsitz von Chrinstine Cronjäger und der Arbeitsgemeinschaft (AG) 60 plus mit Jürgen Paxmann an der Spitze. Während die ASF im letzten Jahr auf ihr 10-jähriges Jubiläum blicken konnte, feiert die AG demnächst das einjährige Bestehen. Cronjäger hält eine bunte und gemischte Frauengruppe zusammen und nährt sie mit gesellschaftspolitischen Themen. Die AG 60 plus gehört noch längst nicht zum alten Eisen, so Paxmann, der eine Reihe neuer Mitglieder in den vergangenen Monaten begrüßen konnte und so eine klare Mehrheit ausmachte. Aktuelle und brisante Themen werden in der AG angefasst und es wird nachgehakt, so Paxmann. Sein Wunsch gilt der SPD Gestaltung mit der Jugend. Mit dem Aufleben der Jusos beschäftigt sich demnächst auch die Samtgemeinde SPD, begrüßte auch Dr. Husmann. Foto: ka
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Dr. Udo Husmann wiedergewählt - Volker Busse verlässt den Vorstand
Vier Stellvertreter und zwei Juwele krönen den SPD Samtgemeindeverband
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