1. Die Zeit der Abstinenz ist endgültig vorbei

    Der "Kultur-Kontor" soll die Kleinkunstszene wiederbeleben / Liedersänger Volker Buck und ein Überraschungsgast

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    RINTELN (ste). "Hilfe, ich suche einen Stichwortgeber". Dieser Zettel hing an der Pinwand des Marktkaufes. Volker Buck, Liedersänger und Goldschmied, will seine Kulturabstinenz nach dem Tod seines "Blauen Sofa"-Freundes Ulrich Reineking jetzt beenden, in seinem Sinne der Kleinkunst in Rinteln zu einer neuen Bühne verhelfen und den alten Geist dieser Veranstaltung wieder aufleben lassen.

    Die Bühne steht in seinem Haus an der Konrad-Adenauer-Straße 31 (Zufahrt auch über den Thüringer Weg) und hier soll am Dienstag, 24. April, ab 20 Uhr der Auftakt für eine mögliche Kleinkunstreihe stattfinden.

    Unter dem Namen "Kultur-Kontor" sollen am ersten Abend die 60er Jahre aufleben. Keine Lightshow, keine schnelllebigen Effekte: "Es wird ein wenig Dampf aus dem Leben genommen, aber mit vielen Überraschungen und viel Musik!" Freddy Quinn, aber auch Barry McGuire und seinem "Eve of destruction" sollen für Aha-Effekte sorgen. Die Grundlagen für den musikalischen Erfolg hat Buck mit seiner Virtuosität an der Gitarre und seiner grandiosen Stimme. Für den Spaß soll auf Stichwort der Überraschungsgast die Anregungen geben. Der ist nämlich gefunden und wird hier noch nicht verraten. Nur soviel: Sein hintergründiger Humor ist ansteckend, ebenso wie sein Lachen. Acht Euro kosten die auf 40 Plätze begrenzten Karten und die gibt es in der Buchhandlung Sedlmayr. Übrigens: Wer errät, aus welchem der 60er Jahre alle Lieder und Infos der Veranstaltung stammen, bekommt eine Flasche Asbach-Uralt: "Denn darin liegt der Geist des Weines; versprach zumindest die damalige Werbung", so Buck.

    Für das leibliche Wohl ist auf der Veranstaltung mit Bier, Brezel und Wein gesorgt.

    Foto: ste

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