1. Keine Zwischenfälle bei den Osterfeuern

    Polizei und Feuerwehren verleben einen ruhigen Abend

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    RINTELN (km). Exakt 17 Osterfeuer brannten am vergangenen Samstag in Rinteln und den Ortsteilen ab. Trotz der kühlen Witterung versammelten sich etliche Hundertschaften von Besuchern an den verschiedenen Orten um - bei Bratwurst und Bier - nach altem Brauch den Winter zu vertreiben. "Gezündelt" wurde unter anderem in Hohenrode, Todenmann, Exten, Krankenhagen, in Ahe, Friedrichswald, am Helenensee, in Goldbeck, Strücken, Westendorf, beim Kanu-Club am Weseranger, in Uchtdorf, Wennenkamp, Steinbergen, in Engern sowie bei den Ackerbürger auf dem Gut Dankersen.

    Besonders erfreulich: Bei allen Veranstaltungen soll es dem Vernehmen nach anständig zugegangen sein. Polizei und Feuerwehr zumindest mussten nicht ein einziges Mal einschreiten. Allein in Exten soll es nach Mitternacht eine Rauferei gegeben haben.

    Was viele Gäste rund um die Scheiterhaufen vermutlich nicht wussten: "Eostar" war ursprünglich eine von den alten Sachsen und Angelsachsen verehrte Frühlingsgöttin. Bei den Osterfeuern glaubte man einst, dass der Schein der Flamme eine reinigende Wirkung habe - und die keimende Saat vor bösen Geistern schütze. Und so galt der Brauch auch als Kult zur Sicherung der Fruchtbarkeit, des Wachstums und der Ernte.

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