1. Das Wetter sorgt für Minus

    Samtgemeinde muss 190.000 Euro Zuschuss leisten

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    SAMTGEMEINDE RODENBERG (al). Mit einem "Riesendefizit" ist die Freibadsaison 2011 abgerechnet worden. Das berichtete Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann den Mitgliedern des zuständigen Fachausschusses des Samtgemeinderates. Der Grund: Die wechselhafte Witterung sorgte für einen deutlich weniger Besucher und damit geringere Einnahmen. "Nach den Zahlen leben wir weit über unsere Verhältnisse", bemerkte Heilmann, "doch wir wollen beide Bäder auch weiterhin erhalten". Allerdings erwarte er bessere meteorologische Unterstützung: "Diesmal wollen wir einen schönen Sommer." Weil im vergangenen Jahr die Sonne nicht so oft schien, wurden nur 26.616 Besucher in Lauenau (2010: 38.266) und 17.465 in Rodenberg (24.199) gezählt. Auch die Summe der "Frühschwimmer", die morgens schon zwischen 6 und 10 Uhr kommen, ging zurück: In Lauenau von 3.653 auf 1.971, in Rodenberg von 2.367 auf 1.480. Folglich schrumpften auch die Einnahmen: in Lauenau von 47.175 auf 31.907 Euro, in Rodenberg von 29.051 auf 18.926. Das Defizit betrug insgesamt 190.000 Euro. Für 2012 wird aufgrund dieses Ergebnisses ein noch höherer Fehlbetrag befürchtet: Im Etatentwurf stehen 66.000 Euro für Lauenau und 107.000 Euro für Rodenberg. Hinzu kommen 30.000 Euro an geplanten Investitionen. In Lauenau sind Sanierungen im Sanitärbereich für 10.000 Euro fällig; in Rodenberg muss ein neues Reinigungsgerät für 20.000 Euro beschafft werden.

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