1. Schlamm soll vermessen werden

    Ausschuss befasst sich mit Zustand des Schlossgrabens

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    RODENBERG (pd). Der Fischereiverein Rodenberg macht sich Sorgen um den Schlossgraben. Nach Auskunft der Vereinsführung sei es dringend erforderlich, den unkontrollierten Abfluss von Wasser zu stoppen. Auch bauliche Mängel an der Uferböschung wurden von Martin Schmeiche erwähnt, als er im Ausschuss für Bauangelegenheiten das Wort erteilt bekam. Am Ende einer längeren Diskussion über mögliche Langzeitschäden und damit verbundenes Fischsterben stand ein Antrag von Dieter Leistikow (SPD). Der beantragte die Verwaltung damit, vor weiteren Schutzmaßnahmen zu prüfen, wie hoch der Schlamm tatsächlich sei und die Wassertiefe zu messen.

    Nach Aussagen von Schmeiche sei der Burggraben zum einen dadurch bedroht, dass Bisamratten den Wall durchbohren, die Uferböschung dadurch abgängig sei und das Gewässer allgemein immer mehr versande. Wie Jörg Döpke von der Verwaltung in der Sitzung erklärte, sei man in Bezug auf die Bisamratten bereits tätig geworden. Ein Schädlingsbekämpfer habe die Sache in die Hand genommen, die Tiere lebend eingefangen und sie umgesiedelt. Die Undichtigkeit des Walles neben dem Ablauf sei durch eine Fachfirma abgedichtet worden. Die abgängigen Absperrbretter dort seien begutachtet worden und sollen mittelfristig ausgetauscht werden.

    Ob man bei einem Anstieg der Verschlammung von 20 Zentimetern pro Jahr tätig werden müsse, stellte Döpke als Frage an die Mitglieder des Fachausschusses. Vor 15 Jahren sei der Schlossteich das letzte Mal entschlammt worden. Die Kosten betrugen damals rund 35 000 DM. Die kontinuierliche Zuführung von Frischwasser werde durch die vor einigen Jahren von der Stadt gebaute Pumpstation im Bereich der Mühlenaue sichergestellt.

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