1. Vor dem Umbau muss als erstes ein Förderverein her

    Neues Bürgerhaus stößt auf geteiltes Echo / Anbau wäre preiswerte Lösung

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    UCHTDORF (ste). Der Anbau an das Feuerwehrgerätehaus als neues "Bürgerhaus" stößt bei den Bürgern im Dorf auf eine geteiltes Echo. Während sich die Vereinsvorstände (SW berichtete) für den Neubau stark machen, proben Anlieger Gegenwehr mit Unterschriftlisten. Jetzt hat sich der Verwaltungsausschuss der Stadt Rinteln mit dem Thema beschäftigt und fordert, dass sich erst ein Förderverein als Träger des möglichen neuen Bürgerhauses bilden solle und man dann erneut über den Bau beraten werde.

    Auf rund 370.000 Euro schätzte die städtische GVS die Sanierung des Altbaus mit Teilabriss. Kosten, die von der Stadt so nicht in Auftrag gegeben würden. Eine für die Stadtkasse preiswertere Lösung wäre der Anbau an das bestehende Feuerwehrhaus. "Doch hier beschweren sich derzeit zum Teil die gleichen Bürger, die sich schon seit 1993 über zu viel fliegende Fußbälle vom Bolzplatz beschwerten, darüber, dass nun ein kleiner Teil des Bolzplatzes wegfallen würde", so Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz.

    Für die WGS ist der Beschluss des Verwaltungsausschusses ein Schritt in die richtige Richtung. "So ist es auch bei dem DHG Goldbeck gelaufen, wo erst ein Trägerverein ein tragfähiges und überzeugendes Konzept präsentiert hat, und dann Beträge zur Verfügung gestellt wurden", erinnert Dr. Gert Armin Neuhäuser.

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