RIEPEN (Ka). Der Schützenverein Riepen unter dem Vorsitz von Martin Koller hielt vor den Mitgliedern und Gästen einen Jahresrückblick und ließ die Vereinszeit im Schmiedegasthaus Gehrke Revue passieren.
Die Entwicklung des Schützenfestes war ein Thema, welches die Gemüter schon seit längerer Zeit beschäftigt. Rückläufiges öffentliches Interesse gepaart mit den hohen Kosten führen zu Einbrüchen. Es sind immer weniger Vereine in der Lage ein Fest auszurichten, so Koller. Auch die Mitgliederbeteiligung lässt zu wünschen übrig. Dieses Problem beschäftigt aber nicht nur den hiesigen Kreisverband. Mit Besucherschwankungen hatte der Verein auch im Jahr 2011 zu kämpfen. Das sonst gut besuchte und traditionelle Ostereierschießen stand vor einigen Monaten federführend für mäßige Beteiligung. Die 52 Mitglieder wünschen sich besonders im Jugendbereich interessierten Nachwuchs, wobei der Altersausbau im Vergleich zu anderen Vereinen sehr gut ist. Viele jüngere Mitglieder sind im passiven Mitglieder-Bereich angesiedelt.
Auch Damenleiterin Claudia Braun unterstrich, dass die Damenriege auf Grund mangelnder Resonanz in den aktiven Reihen verschiedenen Veranstaltungen fern bleiben musste, wie zum Beispiel am Kreisdamen-Schießen und dem Kreisdamen-Vergleichsschießen. Um die Aktivitäten und das Miteinander weiterhin zu fördern, wird viel Wert auf die Damentreffen gelegt. Des weiteren steht die Kooperation mit den anderen Riepener Vereinen ganz oben an. Der Schießsportleiter Bernhard Mossel zog Bilanz und bezifferte die schießbetrieblichen Tage bei durchschnittlicher Beteiligung mit 35.
Den Herbstpokal sicherte sich der Vorsitzende, der mit 91 Ring als Sieger hervorging und das Ausschießen der Pokale von Simolka und Wittkugel übernahmen Boris Braun mit 96 Ring und Bernhard Mossel mit 95 Ring. Beim Königsschießen bewiesen Waltraud Voß und Ebrhard Peters ruhige Hände und gute Augen. Sie wurden zum Königspaar proklamiert.Foto: privat