LANDKREIS (em). Die zurzeit vom Land geförderten 40 Frauenhäuser in Niedersachsen können auch in diesem und im nächsten Jahr auf eine Landesförderung bauen.
"Die Mittel für Schutzmaßnahmen für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen wider Erwarten sogar erhöht", erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Gunter Feuerbach. Damit könnten auch Kostensteigerungen zumindest teilweise abgefangen werden.
Der Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Torben Sven Schmidt, sagt dazu: "Damit geht die Landesregierung noch intensiver auf die veränderten Aufgaben der Gewaltberatungsstellen, Frauenhäuser und der Beratungs- und Interventionsstellen bei häuslicher Gewalt (BISS) ein.
Das Land sichere somit den Bestandsschutz für alle Einrichtungen, auch das Frauenhaus in Schaumburg.
"Die aufgestockte Förderung ist die richtige Reaktion auf den hohen Beratungs- und Betreuungsbedarf", erklärt Kreistagsabgeordneter Axel Wohlgemuth.
"Der Arbeit in den Frauenhäusern wird somit besser Rechnung getragen".
Künftig gäbe es beispielsweise eine Pauschale für die psychosoziale Beratung von Frauen mit Migrationshintergrund, auch werde die Anzahl der Kinder in der Förderung berücksichtigt. Immerhin hätten seit der Gründung des Schaumburger Frauenhaus im Jahr 1987 immerhin knapp 1.200 Frauen und deren Kinder Zuflucht gefunden.
"Für die CDU-Kreistagsfraktion ist diese Institutionen unverzichtbar", sagt Torben Sven Schmidt.