1. Breiter Randstreifen für Fahrradfahrer gefordert

    SPD sieht eine Naturerlebnisroute als touristische Chance für den Ort

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    HOHENRODE (ste). Auf seiner Hauptversammlung wählte der SPD Ortsverein Hohenrode/Strücken seinen Vorstand neu. Alter und neuer Vorsitzender ist Bernd Wübker, die Stellvertreter sind Gerlinde Göldner-Dorka und Tilmann Jäger, als Beisitzer Andreas Radtke, Carsten Ruhnau, Heti und Hubert Kruhl und Inge Chladek. Bernd Wübker berichtete aus der Kreistags- und Ortsratsarbeit und berichtete von der Absicht des Landkreises, den größten Teil der Kiesabgrabung als Naturschutzgebiet auszuweisen.

    Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis und der Firma Eggersmann sei nun "ein attraktives Freizeitgelände" am Kiessee entstanden. Gerlinde Göldner-Dorka berichtete aus dem Stadtrat, dass Rinteln dank einer größeren Gewerbesteuernachzahlung, aber auch dank positiver Entwicklung bei der Einkommenssteuer einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen kann. Trotzdem müsse die Haushaltskonsolidierung vorangetrieben werden, in Anbetracht der für 2020 vorgesehenen Schuldenbremse. Einsparungen müssten insbesondere im Gebührenhaushalt, zum Beispiel beim Winterdienst erreicht werden, um die Unterdeckung zu reduzieren. Gefreut sich der Ortsverein, dass das Dach des Dorfgemeinschaftshauses im letzten Jahr saniert worden sei, dadurch sind beim Energieverbrauch Einsparungen zu erwarten. Der Kindergarten in Hohenrode ist nun sogar für einjährige Kinder zugelassen. "Die pädagogisch gute Leitung des Kindergartens durch Frau Kampmeier sichert uns trotz Geburtenrückgangs in Hohenrode eine sehr gute Belegungsquote", freute sich Göldner-Dorka. In der folgenden lebhaften Diskussion wünschten sich die Mitglieder erneut eine Bedarfsampel in Hohenrode, zummal nach dem Dekra-Gutachten für die Querung von etwa 21 Fußgängern bei 320 Autos pro Stunde auf der L 433 doch eine erhebliche Gefährdung der Verkehrsteilnehmer bestehe. Auch sollte der Fußweg von der Kirche zur Landesstraße und der dortigen Bushaltestelle so wie im Dorferneuerungsprogramm vorgeschlagen saniert werden. Ferner will sich der Ortsverein dafür einsetzen, dass der Randstreifen zwischen dem Fahrradweg und dem Auskiesungsgelände verbreitert wird und die künftige Abgrabung des gewachsenen Bodens nicht so dicht am Fahrradweg weiter durchgeführt wird: "Sonst könnten Radfahrer als auch Autofahrer bei schlechten Wetterverhältnissen und bestehender Rutschgefahr gefährdet werden", so Gerlinde Göldner-Dorka. Wenn die geplante Naturerlebnisroute auch die Hohenroder Kiesabbaufläche berücksichtigt, könnte Hohenrode durch Beobachtungstürme und Führungen eine touristische Aufwertung bekommen. "Die Bevölkerung hätte dann einen ansprechenden Ausgleich für die einstigen langen Wanderwege in der Weserniederung", so Andreas Radtke.Foto: ste

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