RINTELN (ste). Aussagen von WGS-Mann Dr. Gert Armin Neuhäuser in einem SW-Artikel über die Frage, wie die WGS zum aktuellen Haushalt und dessen Beratung im Finanzausschuss und im Rat steht, brachten jetzt Klaus Wißmann auf die Palme. Wißmann ist Vorsitzender des Finanzausschusses. Ihm hatte Dr. Neuhäuser vorgeworfen: "... in den Sitzungen des Finanzausschusses (hat) dessen Vorsit-zen-der Wißmann (SPD) nach Meinung der WGS "...-geschäftsordnungs-widrig und damit manipulativ lau-fend zur Sache gesprochen!"
Für diese Aussage gebe es keine Basis, so Wißmann, zumal Dr. Neuhäuser selbst gar nicht bei den Sitzungen anwesend gewesen sei. "Wenn überhaupt, dann könnten Mitglieder des Finanzausschusses sich über ein solches Verhalten aufregen", so Wißmann. Doch in den Finanzausschusssitzungen habe sich niemand diesbezüglich beklagt: "Auch nicht seitens der WGS!" Für die sitzt Hartmut Bauer im Ausschuss. Der Vorsitzende des Finanzausschusses hat sich - obwohl in diesem Fall Mitglied der SPD - neutral in den Beratungen zu verhalten, andernfalls muss er den Vorsitz zu einer eigenen Stellungnahme abgeben und kann dann zur Sache reden. "Reine Formalität", wie Wißmann betonte. Er warf Dr. Neuhäuser reinen Populismus vor. Mit unterschiedlichen Meinungen in Sachfragen könne er gut leben, sagt Wißmann, doch übertriebene Grundsatzreiterei und eine Politik des "Nein-Sagens" ohne eigene Vorstellungen über die Entwicklung der Stadt, das lehne er ab.