APELERN (al). In die Reihe der ungekrönten Apelerner Majestäten mischt sich eine Königin. Brigitte Busche ist soeben von einer fröhlichen Grünkohlgemeinde für zwölf Monate in ihr Amt berufen worden. Wanderung, Schießwettbewerb und gemeinsames Essen haben am Riesbach bereits eine längere Tradition.
"Zwischen den Jahren" machen sich stets Feuerwehrleute und Schützen auf den Weg. Eine ausgiebige Wanderung führt sie durch die Feldmark. Diesmal ging es an der ehemaligen Kläranlage vorbei bis hinauf zum Großen Riesen, wo sich die Windräder drehen. Die Tour hätte nicht besser ausgewählt werden können. Noch am Abend schwärmten die gut 50 Teilnehmer von der herrlichen Fernsicht bei ihrer von milden Temperaturen begleiteten "Frühlingswanderung". Nach Ankunft im Schützenhaus wurde geschossen. Brigitte Busche erzielte 39 Ring –genau die Zahl, die Vorjahressieger Mirko Scheller in einem verschlossenen Umschlag hinterlegt hatte. So will es das Reglement: Der Wettkampf ist eigentlich Nebensache. Der Zufall führt zum Sieg.
Der stellvertretende Schützen-Vorsitzende Horst Goihl und Schießwart Bernd Steuer nahmen die Siegerehrung vor. Dabei guckte Steuer schon ein wenig überrascht: Fast wäre er in den Genuss des grünen Zepters gekommen, da er 38 Ring geschossen hatte. So aber freute sich die mit einem grünen Strunk geehrte "Brigitte I." über ihren Triumph, der beim anschließenden Grünkohlschmus natürlich zünftig gefeiert wurde. Foto: al