1. Darlehen für die Hülseder "Siedlung"

    Hülseder Rat nimmt Mittel für Straßenausbau auf

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    HÜLSEDE (al). Die Gemeinde Hülsede benötigt für die Finanzierung des Straßenausbaus in der Hülseder Siedlung ein Darlehen in Höhe von 280.000 Euro. Bei einer Enthaltung stimmte der Rat der Verschuldung zu. Die Laufzeit beträgt acht Jahre bei einer Verzinsung von 3,2 Prozent. Die jährliche Tilgung wurde auf zwei Prozent festgelegt.

    Die Höhe des Kredits war für den Rat keine Überraschung, höchstens der Zeitpunkt. Denn schon seit dem Sommer wird an der rund eine halbe Million Euro teuren Maßnahme gebaut. Bislang behalf sich Hülsede mit einem – wie Gemeindedirektor Uwe Heilmann erklärte – "leise schleichenden Zwischenkredit". Dieser wurde samtgemeindeintern aus den Rücklagen anderer Gemeinden bei einem Zinssatz von 3,5 Prozent bewilligt. Doch nun sei der Finanzmarkt günstiger, so dass die Gemeinde sich dort das Geld holen könne. Heilmann antwortete in diesem Zusammenhang auch auf Fragen von Ratsfrau Petra Kallwass (CDU), die sich für eine längere Zinsfestlegung ausgesprochen hatte: "Das war schon die längste für Kommunen gewährte Laufzeit." Sondertilgungen wurden nicht vereinbart, da es "nicht vorstellbar" sei, dass "Hülsede über Nacht reich wird". Im Übrigen laufen Altkredite in 2014, 2016 und 2020 aus: "Dort können wir uns entschulden, wenn die Zinsen drehen."Foto: al

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