RINTELN (ste). Wenn die Rintelner Lebenshilfe dazu einlädt, die Einrichtung in der Vorweihnachtszeit zu besuchen, dann lässt man sich nicht zwei Mal bitten. Zum einen ist das Essen in der Küche der Lebenshilfe ein echter Renner, zum anderen sind die Angebote, die in den einzelnen Häusern gemacht werden, so vielseitig, dass sich ein Besuch in der Vorweihnachtszeit immer lohnt. Es sind die etwas anderen Adventsgestecke, die besonderen Mitbringsel, die kreativen Ideen und handwerklich geschickten Umsetzungen dieser, die die Basare so interessant machen. Doch nicht nur der adventliche Einkauf macht in der Lebenshilfe Spaß, auch die vielen Informationen über die Betreuungsmöglichkeiten der geistig und körperlich behinderten Menschen aller Altersgruppen waren für viele ein Grund, die Lebenshilfe zu besuchen. Für die Bewohner der Einrichtungen sind die Tage der offenen Tür willkommene Kontaktmöglichkeiten den Besuchern, denen sie offen und herzlich gegenübertreten. Herbert Meier, Geschäftsführer der Lebenshilfe, sieht auch die Möglichkeit, Schwellenängste abzubauen: "Viele Eltern behinderter Kinder lernen unsere Möglichkeiten zur Hilfe hier erstmals kennen!" Und Möglichkeiten gibt es in der Lebenshilfe viele. Vom Kindergarten über die Frühförderung, schulische Angebote bis hin zum Seniorenwohnen für behinderte Menschen ist alles vorhanden. Ein Fahrdienst sorgt für den Transport zu den Behindertenwerkstätten und zahlreiche Freizeitangebote locken auf dem Gelände. So wird demnächst die Reithalle fertiggestellt sein und danach denkt man in der Geschäftsführung darüber nach, kleine Reihenhaussiedlungen auf dem Gelände bauen zu lassen: "Damit Eltern von erwachsenen geistig behinderten Kindern gemeinsam im Alter mit ihnen bei uns wohnen können!"
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