1. Zwei neue Stellen für die Zukunft

    Pastor Ulrich Hinz gibt positiven Zwischenbericht zur Zukunftskonferenz

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    LANDKREIS (ih). Einen positiven Zwischenbericht hat Pastor Ulrich Hinz während der Herbstsynode der Landeskirche Schaumburg-Lippe zum Zukunftsprozess gegeben. Hinz koordiniert die Initiativgruppen, die sich seit der Zukunftskonferenz Anfang Januar mit verschiedenen Themenbereichen auseinandersetzen. Am Ende des Prozesses sollen konkrete Projekte stehen, die die Landeskirche fit für die Zukunft machen sollen.

    Im Mai hatten die Mitglieder der einzelnen Gruppen ihre Projekte vorgestellt. Erste Ergebnisse sind mit dem Tag für Gemeindekirchenräte oder dem Jahresempfang aus der Gruppe "Gemeinschaft stärken" umgesetzt. Im Januar 2012 kommen die Teilnehmer des Prozesses wieder zusammen, um konkrete und nachvollziehbare Projektbeschreibungen zu erstellen. Darin sollen Zeitraum, Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung aufgelistet sein. Wichtig sei bei allen Ideen und Projekten die Verankerung und Bodenhaftung, so Hinz. In der Frühjahrssynode der Landeskirche Schaumburg-Lippe sollen dann Beschlüsse vorgelegt werden. Die Synodalen sollen klar umrissene und vergleichbare Empfehlungen bekommen. Sie entscheiden, welche Projekte umgesetzt werden.

    Die Landeskirche hat dazu vorsorglich Geld in den Haushalt eingestellt, um die Projekte auch finanzieren zu können. Sogar neue Arbeitsplätze könnten dadurch entstehen: Zwei volle Stellen hat die Landeskirche für 2012 und 2013 eingeplant. Wie genau diese verwendet werden, ist derzeit noch offen. Aber auch Geld für Veranstaltungen und Sachmittel sind berücksichtigt. So soll es 2013 einen Landeskirchentag geben. Die Idee ist nicht neu, wurde aber vor einigen Jahren eingestellt. Die Landeskirche habe einen erhöhten Nachholbedarf, sagte Landesbischof Dr. Karl-Hinrich Manzke. Das sei auf der Zukunftskonferenz deutlich geworden. Durch die Mittel, die eingestellt seien, könne die Arbeit sofort beginnen.

    Nicht alle Synodalen wollten dieser Idee folgen. Volkmar Mirsch aus Bückeburg sah die Finanzierung über einen Nachtragshaushalt als sinnvoller an. Er wollte nichts beschließen, das nicht klar beschrieben sei.

    Rund 85 Personen arbeiten aktiv in den Initiativgruppen. "Eine große Herausforderung ist der lange Zeitraum zwischen den einzelnen Meilensteinen", so Hinz. Doch an dieser Stelle sei für die Ehrenamtlichen die Möglichkeit, Kirche in die Gesellschaft positiv hereinwirken zu lassen, eine große Motivation. "Wir dürfen etwas Gutes für unsere Kirche erwarten", schloss Hinz seinen Bericht. Foto:ih

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