RODENBERG (pd). Am Donnerstag, 8. Dezember, findet um 18 Uhr im Rodenberger Museum die offizielle Präsentation eines wahren Schatzfundes statt: Eine gusseiserne Ofenplatte aus dem abgebrannten Rodenberger Schloss. Eingebettet in die Vorstellung ist ein Vortrag zu dem Thema. Wer dabei sein möchte, soll sich bitte bis zum 3. Dezember bei Marie-Luise Oltrogge unter der Rufnummer 05723/2567 anmelden. Von 1648 bis 1866 gehörte das Amt Rodenberg zur Landgrafschaft und später zum Kurfürstentum Hessen-Kassel. Nur wenige Spuren aus dieser Phase haben sich in Rodenberg erhalten. Umso mehr ist der Heimatbund Rodenberg und Umgebung e.V. erfreut, jetzt eine Ofenplatte aus dieser Zeit der Öffentlichkeit vorstellen zu zu können, die aus der Einrichtung des abgebrannten Rodenberger Schlosses stammt und die hessische Vergangenheit Schaumburgs dokumentiert. Der dazu passende Vortrag kommt von Dr. Angelika Geiger, Kunsthistorikerin vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege in Hannover. Sie spricht zum Thema "Ein historischer Schatzfund - oder nur eine Eisenplatt?". Die Veranstaltung wird die letzte des Heimatbundes sein, denn ab dem 1. Dezember fusioniert der Heimatbund mit dem Förderverein Schloss Rodenberg. Der neue Verein heißt dann "Museumslandschaft Amt Rodenberg".
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Ein "heißer" Fund wird vorgestellt
Ofenplatte aus Schloss präsentiert
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