SCHAUMBURG (ste). Im vergangenen Jahr feierte Schaumburg seinen 900. Geburtstag und der Arbeitskreis des Verkehrs- und Heimatvereins hatte dazu verschiedene Aktivitäten zum Fürstenempfang organisiert und durchgeführt. Ein Projekt klappte jedoch nicht zeit- und fristgerecht und wurde jetzt nachgeholt. Der "Wichtelsteig" sollte neu gestaltet werden und durch die Anbringung von "Wichteln" einen Wiedererkennungwert bekommen. Bis hoch zum "Meumekenloch" an der Paschenburg reicht der Pfad. Der Arbeitskreis konnte dann Anfang des Jahres Marina Grandhomme aus Rinteln als Leiterin eines Malkurses für die Idee begeistern, dass Kinder aus ihrem Kurs die etwa einen Meter hohen Holzwichtel beidseitig bemalen und die Wichtel dann am Steig aufgehängt werden. Als kleines Dankeschön wurden die Kinder jetzt am fertigen "Wichtelsteig" zu einer kleinen Wanderung mit anschließender Verköstigung von "Waldpunsch" und Flammkuchen an der Paschenburg eingeladen. Stimmungsvoll mit Fackelbeleuchtung ging es dann wieder zurück. Lea Feldmann aus Bückeburg, Katharina Hils, Nils Steinmann, Jasmin Sperschneider und Malte Roste aus Rinteln, Lumiah Murel Quintern aus Obernkirchen und David Salamon aus Porta Westfalica waren die kleinen Künstler. Ingeborg Wittmann, Wilfried Schnüll, Jutta Meves und Birgit Brinkmann vom Arbeitskreis Schaumburg dankten Marina Grandhomme und den Kindern für ihre kreative Arbeit. Durch die Wichtel wird nicht nur der "Wichtelsteig" als Skulpturenpfad noch attraktiver, es wird auch an die Wichtelsage von Schaumburg erinnert.
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