1. "Irgendwo ist immer Krieg, und Krieg ist immer schrecklich!"

    Zentrale Gedenkfeier des Volksbundes an der Paschenburg

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    SCHAUMBURG (km). Rund 100 Besucher nahmen am Volkstrauertag an der zentralen Gedenkfeier des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf dem Ehrenfriedhof an der Paschenburg teil. Nach der Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Werner Vehling hielt Landrat Jörg Farr die Gedenkrede, in der Jahr für Jahr an jene Menschen erinnert wird, die in den beiden Weltkriegen ihr Leben lassen mussten oder Opfer von Gewaltherrschaft wurden.

    Neben der Prominenz aus Politik, aus Organisationen und Verbänden sowie einer Abordnung der Bundeswehr fand sich traditionsgemäß auch wieder eine Delegation der Kyffhäuser ein, die mit ihren Standarten seit vielen Jahren das optische Bild der Veranstaltung prägen.

    Den musikalischen Teil bestritt ein Blasquartett der Kreisjugendmusikschule, für den vokalen Beitrag sorgte diesmal der Männerchor "Liederkranz" Enzen-Hobbensen. Die Totenehrung nahmen wieder Schülerinnen vom Stadthäger Gymnasiums am Schloßpark vor, diesmal mit Texten von Wolfgang Borchert.

    Landrat Jörg Farr machte in seiner Ansprache deutlich, dass es auch heute allenthalben Kriege und bewaffnete Konflikte gebe - wobei er den terminologischen Unterschied als überflussig befand, denn: "Irgendwo ist immer Krieg, und Krieg ist immer schrecklich." Und eingedenk der Tatsache, das der Volksbund heute weltweit über zwei Millionen Gräber von Kriegsopfern betreue, regte der Landrat an, den Volkstrauertag "etwas mehr in das Alltagsleben" mit einzubeziehen.

    Foto: km

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