1. Gesundheit steht auf der Wunschliste ganz oben

    Dritte Pflege- und Gesundheitsmesse zeigt Möglichkeiten auf / Weserstadt ist attraktiver Standort für Senioren

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    RINTELN (ste). "Wir alle marschieren einmal wieder stramm in Richtung Jahreswende. Bei der klassischen Silvesterfrage: "Was wünschen Sie sich für das neue Jahr?" steht der Wunsch nach Gesundheit einsam auf Platz eins", sagte Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz während der Eröffnung der Rintelner Gesundheits- und Pflegemesse.

    Während man in jungen Jahren Gesundheit oft noch als eine Selbstverständlichkeit empfinde, wachse die Sensibilität mit den ersten gesundheitlichen Rückschlägen. Gleiches gelte auch für die Frage: Wie gestalte ich mein Leben, wenn ich altersbedingt auf die Hilfe anderer angewiesen bin? Buchholz dankte insbesondere Astrid Teigeler-Tegtmeier für die Organisation der Veranstaltung und freute sich, dass Landrat Jörg Farr persönlich zur Pflegemesse erschienen war. Die Aussteller boten einen umfassenden Überblick über Fragen der Pflege, Möglichkeiten in den Apotheken, Angebote der Orthopädie und Gesundheitstechnik, über Krankengymnastik, Versicherungen, Fitness und Vereinswesen mit entsprechenden Angeboten zur Gesunderhaltung und Rehabilitation. Auch die Vertreter des Rintelner Senioren- und des Behindertenbeirates standen an einem Info-Stand Rede und Antwort. Von besonderem Interesse für die Besucher waren die Fachvorträge von Ärzten des Kreiskrankenhauses, die unter anderem auf die Möglichkeiten im Rintelner Kreiskrankenhauses hinwiesen. Natürlich gab es auch Informationen über das geplante Zentralklinikum. "Diese Informationen erscheinen mir dringend erforderlich, denn die Rintelner wissen zurzeit nur sicher, dass sie mit der geplanten Schließung ihres Krankenhauses eine ortsnahe stationäre Versorgung verlieren werden", kritisierte Buchholz die derzeitige Informationspolitik des Kreises und des Krankenhauses. Mit dem steigenden Gesundheitsbewusstsein nimmt auch die Nachfrage an Sport-, Fitness- und Wellnessangeboten immer mehr zu. Rinteln hat sich daher dazu entschlossen, die Rintelner Sportvereine unter professioneller Begleitung in eine Sportentwicklungsplanung einzubinden. Der Senioren- und Pflegestandort Rinteln ist vielfältig und besonders attraktiv. Ob häusliche Pflege oder Unterbringung in einem der Seniorenheime; Informationen gab es zu allen Möglichkeiten der Unterstützung im Alter. "Ich bin davon überzeugt, dass die Gesundheits- und Pflegemesse für Rinteln ein repräsentatives Schaufenster und eine erstklassige Kommunikationsplattform für Fachleute und Laien sein wird, die gesund bleiben wollen, gesund werden wollen oder mit Krankheit und Pflegebedürftigkeit umgehen müssen", freute sich Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz bei der Eröffnung der dritten Messe dieser Art.

    Foto: ste

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