1. Die Trachtenpuppen erhalten neue Kleider

    Ehrenamtliche entstauben Vitrinen und alte Gewänder

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    RODENBERG (pd). Im Rodenberger Museum war es wieder einmal höchste Zeit, die großen Schauvitrinen gründlich zu reinigen. Ein professioneller Fensterputzer hat diese Aufgabe erledigt. Für das Ausräumen der Schauschränke aus Glas und das Auffrischen der gezeigten Trachten waren Marlies Berndt-Büschen und Bettina Schwarz zuständig. Sie haben bei der Gelegenheit gleich dafür gesorgt, dass einige der Puppen mit neuen Kleidern versorgt wurden.

    Unter der Regie von Henning Dormann, der sich mit den ausgestellten und den im Archiv zur Verfügung stehenden Trachten und Ergänzungsteilen bestens auskennt, sind einige der Puppen umgezogen worden. "Die Vitrinen waren zum Teil sehr eingestaubt", erläuterte Marlies Berndt-Büschen. Dabei wurde natürlich darauf geachtet, dass alle Teile auch tatsächlich zueinander passen. Und weil das Museum über einen großen Fundus verfügt, hatten Berndt und Schwarz die "Qual der Wahl" bei der Auswahl der neuen Schaustücke. Besonders prächtig präsentiert sich jetzt eine jugendliche Schaufensterpuppe in einem farbenfrohen Konfirmationsgewand. Die Besucher des Museums können sich auf diese Neuheit freuen und auf die Tatsache, dass der Blick in die Vitrinen wieder vollkommen "schlierenfrei" geschehen kann. "Wir sind bemüht, die Dinge aus unserem Fundus in bestem Licht zu präsentieren, die für die Region eine Bedeutung haben. Und wir achten bei unserer Ausstellung auf passende zeitliche Zusammenhänge", fügte Berndt-Büschen an. Auch für diejenigen, die das Museum am Schlosswall regelmäßig besuchen, würden sich durch die kleineren oder größeren Veränderungen im Laufe eines Jahres immer wieder neue Blickwinkel und Anreize ergeben, sich mit Heimatgeschichte auseinanderzusetzen.Foto:pd

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