TODENMANN (ste). Klaus Helmentag, Ortsratsmitglied aus Todenmann, ist sauer: "Na endlich, so haben wohl viele Mitbürger unserer Gemeinde gedacht, nachdem sie am letzten Wochenende die Verkehrsampeln in der Gemeinde wahrgenommen haben. Nun geht es endlich los, mit der Sanierung des Teilabschnittes der Hauptstraße und Verlängerung des Rad-Gehweges vom Bleekebrink bis zum Friedhof", schreibt er, doch: "Am darauffolgenden Tag wurden Sie jedoch eines besseren belehrt, als der Bautrupp anrollte und die Ampeln am Ortsausgang der Gemeinde positionierte."
Saniert wird der Abschnitt der Hauptstrasse, Ortsausgang Todenmann zur westfälischen Landesgrenze, so die Order aus Hannover. "Ja, hatten die da in Hannover vom Nds. Straßenbauamt die Sonnenbrillen auf, oder waren sie des Lesens nicht mächtig gewesen?" schimpft Helmentag.
Seit mindestens einem Jahrzehnt fordere der Ortsrat Todenmann in jeder seiner Sitzungen die Erstellung eines Rad-Gehweges und die innerörtliche Sanierung der Hauptstraße, da sich Gehweg und Straße in einem äußerst desaströsen Zustand befinden; mit all seinen negativen Auswirkungen für die Bürger. Zur Erinnerung, die Stadt Rinteln hat aus dem Stadtbudget ein kurzes Teilstück des Gehweges erstellt und die Planungskosten von über 30.000 Euro für den Rad-Gehweg übernommen um die Priorität der Maßnahme, gegenüber des Nds. Straßenbauamtes zu erhöhen. "Das alles mit Null Erfolg", ärgert sich Helmentag.