LAUENAU (al). Zum vierten Mal haben sich Hobbykünstlerinnen zu einer Präsentation ihrer Arbeiten verabredet. Die soeben eröffnete Werkausstellung im Lauenauer "Atelier Art" der aus Rodenberg stammenden Künstlerin Marina Brand ist noch bis zum 27. November zu sehen.
Brand betreut seit Jahren einen Kreis kreativer Frauen und gibt ihnen Tipps im Umgang mit Farbe, Leinwand und Pinsel. Neben der absolut freien Gestaltung legt sie gelegentlich Themen fest. "Natur" war das jüngste Projekt, dem sich die elf Frauen widmeten. Davon konnten sich die rund 40 Besucher der Vernissage überzeugen.
Einige Künstlerinnen besitzen bereits Erfahrung mit Ausstellungen; andere haben ihren ganzen Mut zusammengenommen, um nach erst wenigen Wochen des Mitmachens nun schon die ersten Bilder zu zeigen. Die Beweggründe für das kreative Tun sind unterschiedlich, wie die Gruppenmitglieder bei ihrer Vorstellung erläuterten.
So sei "Malen ein Bedürfnis", das aber "neben Spaß durchaus auch harte Arbeit bedeute". Andere stellten durch die Malerei Veränderungen fest: "Ich habe besser Sehen gelernt."
Marina Brand selbst zeigte sich voll des Lobes über ihre Schülerinnen, denen sie mit dem Stichwort "Natur" ein Thema vorgegeben hatte: "Ihr seid alle auf einem guten Weg", betonte sie und wünschte viele Besucher. Eine große Resonanz sei letztlich auch Anerkennung für das künstlerische Schaffen.
Noch bis zum 27. November stellen Anke Beume, Sarah Bialas, Catrin Döpke, Karen Hercht, Annette Kempken, Dagmar Kretschmer, Ute Meereis, Annette Meyer, Anja Niedenzu, Erika Schilling und Beate Sperling ihre Arbeiten aus. Die Ausstellung im Dachgeschoss
des Gebäudes 2 im Lauenauer Gewerbepark (Eingang Hofseite) ist mittwochs von 9.30 bis 11 Uhr und donnerstags von 17 bis 21 Uhr geöffnet.
Am letzten Tag, Sonntag, 27. November, sind Besucher außerdem zwischen 11 und 18 Uhr willkommen. Vielleicht aber gibt es eine noch größere Fortsetzung.
In seinem Grußwort regte Bürgermeister Heinz Laufmöller ein "Kunstwochenende" in Lauenau an.
Vorstellbar seien neben den hiesigen Ateliers, der Beteiligung der "Projektgruppe Kunstetage" und der mit Studios vertretenen professionellen Fotografen auch die Öffnung der Kirchen mit deren Kunstwerken sowie ein Bezug auf das bildhauerische Vermächtnis von Josef Hauke. Foto: al