1. Grüne: "WGS ging mit Lügen auf Stimmenfang"

    Baugebiet Kirschenallee sorgt für Stress

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    RINTELN (km). Als "unlauter, unverschämt und verlogen" haben die Rintelner Grünen die Wahlwerbung der WGS im Umfeld des im Jahre 2007 diskutierten Baugebietes Kirschenallee bezeichnet.

    Gert-Armin Neuhäuser von der WGS habe dort im Vorfeld der Wahl Briefe verteilt, in denen behauptet worden sei, auch die Grünen seien gemeinsam mit SPD, FDP und CDU für das Baugebiet Kirschenallee gewesen. Das weisen Nina Weisser und Ursula Helmhold, Stadtratsmitglieder, sowie Gerhard Helmhold, Ortsratsmitglied, entschieden zurück.

    "Von Anfang an haben wir uns gegen dieses Baugebiet ausgesprochen. Im Jahre 2008 haben wir aus dem Grund sogar die Koalition mit der SPD aufgekündigt," so Ursula Helmhold: "Herr Neuhäuser kann das eigentlich nicht vergessen haben, denn aufgrund dieses Umstandes erhielt die WGS ein Stimmrecht im Verwaltungsausschuss," so Ursula Helmhold, die von einer "vorsätzlichen Täuschung der Bevölkerung" ausgeht.

    Allein sieben Zeitungsartikel aus dem Jahren 2007 und 2008 habe man in den Archiven gefunden, die eindeutig belegten, wie intensiv und mit welchen Argumenten sich die Rintelner Grünen gegen das Baugebiet an der Kirschenallee ausgesprochen hätten.

    "Es ist mehr als schlechter Stil, dass die WGS versucht, die Rintelner Wählerinnen und Wähler mit falschen Behauptungen für dumm zu verkaufen. Das passt leider zur polemischen und populistischen Politik dieser Gruppe," befand Ursula Helmhold - und forderte Gert-Armin Neuhäuser zu einer öffentlichen Entschuldigung und Richtigstellung auf.

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