RODENBERG (pd). Wie die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bekannt gibt, wird in Vorbereitung auf die eventuelle Einrichtung von Rastplätzen in der Gemarkung Rodenberg die Landvermessung gestartet. Laut einer entsprechenden amtlichen Bekanntmachung sollen im Zeitraum 42. bis 50. Kalenderwoche 2011 die Vermessungsarbeiten durchgeführt werden. Wie die Behörde auch mitteilt, "werde durch die genannten Arbeiten keine Entscheidung über Art und Umfang der späteren Planungen und Ausführungen der Rastplätze getroffen".
Im Zuge der generellen Erweiterung der Anzahl von Lkw-Stellplätzen an der BAB A 2 beabsichtigt die Behörde die Neuplanung zweier Rastplätze (nördlich und südlich der Autobahn) in der Gemarkung Rodenberg (wir berichteten darüber). Zur Erstellung von vermessungstechnischen Grundplänen als Grundlage für die künftigen Planungen sollen in dem besagten Zeitraum die Vermessungstrupps tätig werden.
In der Samtgemeinde Rodenberg regt sich immer mehr Widerstand gegen die Pläne des Bundes. Auch die Verwaltung plädiert eindringlich dafür, alternative Standorte zu finden. Befürchtet werden unter anderem Sicherheitsprobleme auf der Autobahn, die von den Feuerwehren der Samtgemeinde getragen werden müssten. Nach den Plänen des Bundes sollen auf jeder Seite der A 2 rund 50 Lkw und 25 Autos parken können. Für die Durchführung der Planung ist das Land Niedersachsen zuständig. Wie aus der Planungsabteilung der Straßenbaubehörde zu hören ist, seien die Umweltprüfungen für das in Frage kommenden Areal zwischen Rodenberg und Feggendorf noch nicht abgeschlossen. Weitere Standorte auf einem 155 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen der Landesgrenze Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen stünden zur Prüfung an.