1. Aktive Demokraten und FDP bilden Arbeitsgruppe

    Zusammenarbeit besiegelt/ Keine feste Sitzzuordnung

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    RODENBERG (pd). Wie aus einer Presseerklärung hervorgeht, werden die Aktiven Demokraten und die FDP in der Ratsarbeit als Fraktion zusammen arbeiten. Im Beisein von Ignaz Stegmiller (FDP) und Matthias Schellhaus (Aktive Demokraten) ist diese neue Zusammenarbeit jetzt besiegelt worden.

    Marlies Berndt-Büschen (FDP) und Sebastian Klein (Aktive Demokraten) haben nach der Kommunalwahl jeweils als einzelne Ratsmitglieder keinen Fraktionsstatus und müssen sich jemandem anschließen. Eine Fraktion muss mindestens aus zwei Ratsmitgliedern bestehen. Berndt-Büschen habe, so steht es in der Pressemitteilung zu lesen, in der Vergangenheit die Erfahrung machen müssen, als kleiner Juniorpartner nicht genügend "wahrgenommen zu werden". Klein habe schlechte Erfahrungen mit dem Fraktionszwang gemacht. "Also haben sich die beiden einfach mal zusammengesetzt und dabei viele sachliche Übereinstimmungen vor allem in den Themenbereichen Jugend- und Seniorenarbeit sowie Kultur- und Heimatpflege festgestellt", wird weiter festgestellt. Die neue Arbeitsgruppe wird ab der konstituierenden Sitzung des neuen Rates in jedem Ausschuss einen Sitz erhalten. Bernd-Büschen und Klein haben sich darauf verständigt, dass sie sich in der Ausübung der Sitze gegenseitig vertreten werden und auch ständig rotieren werden. Eine feste Zuordnung der Sitze werde es nur auf dem Papier geben. Es wurde auch ausdrücklich vereinbart, dass es keinen Fraktionszwang geben wird. "Sollte theoretisch einmal der Fall auftreten, dass sich Berndt-Büschen und Klein in einer Sachfrage nicht einigen können, so dürfen beide unterschiedlich abstimmen, ohne dass das Klima in der Arbeitsgruppe darunter leidet", wird gegenüber der Presse bekräftigt. Im Hinblick auf eine fünfjährige Zusammenarbeit sei dieser Punkt für beide Seiten von entscheidender Bedeutung. Volker Dahle wird zukünftig als Pressesprecher dieser neuen Arbeitsgruppe tätig sein und Berndt-Büschen und Klein bei der Öffentlichkeitsarbeit sowohl unterstützen als auch entlasten. So professionell aufgestellt geben sich die beiden Ratsvertreter zuversichtlich, in den nächsten fünf Jahren einen guten Beitrag zu einer sachorientierten Politik in der Stadt Rodenberg leisten zu können.

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