1. SPD-Spitzenkandidatin Gudrun Olk erhält eindeutige Stimmenmehrheit der Wähler

    WGN feiert Erfolg bei der Gemeindewahl in Nenndorf / FDP verliert ihre Sitze / Die Linke gewinnt einen Sitz

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    BAD NENNDORF (Ka). Im Vergleich zur Bad Nenndorfer Gemeindewahl 2006 mussten SPD, CDU und FDP Verluste hinnehmen. Die Sozialdemokraten zählen 37,93 Prozent (2006: 38,59 Prozent), konnten sich aber ihre zehn Plätze im Bad Nenndorfer Rat sichern.

    Auch die Christdemokraten bewahren sich ihre neun Mandate, mussten aber auf 5,49 Prozent Wählerstimmen verzichten und kamen am Sonntag auf 32,28 Prozent. Klarer Sieger der Gemeindewahl ist die Wählergemeinschaft Nenndorf. Sie ist die drittstärkste Partei und feierte einen 9,99 prozentigen Stimmenzuwachs. Im Jahr 2006 erreichte die WGN 14,94 Prozent und übernahm 4 Sitze im Rat. Die Wähler haben nun erneut von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht und mit 24,93 Prozent der WGN 3 Plätze mehr eingeräumt. Die FDP muss ihre zwei Sitze abgeben und verzeichnet eine Niederlage von 4,77 Prozent. Die Liberalen rutschten von ehemals 6,61 Prozent auf 1,84 Prozent ab. Die Linke zieht erstmals mit einem Sitz in den Rat ein und erreichte drei Prozent der Wähler. Die Wahlbeteiligung erfuhr ein Minus von 2,54 Prozent. Beteiligten sich im Jahr 2006 noch 53,43 Prozent der Bürger an der Gemeindewahl, machten am Sonntag nur 50,89 Prozent der Wähler Gebrauch von ihrem Stimmrecht. Die amtierende Bürgermeisterin und SPD Spitzenkandidatin Gudrun Olk erfuhr Zuspruch und erhielt 1.276 Stimmen. Die CDU Spitzenkandidatin Marlies Matthias blickt auf 561 Stimmen und der WGN Spitzenkandidat Erwin Biener freut sich über 622 Stimmen. Für Olaf Buschmann von "Die Linke" sprachen sich 76 Wähler aus. Foto: ka

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