RINTELN (ste). Eine Idee von Horst Ahlswede ist jetzt abschließend umgesetzt worden. Der Glasbläserbrunnen auf dem Kirchplatz wurde im Auftrag des Verschönerungsverein Rinteln vollständig saniert und erstrahlt jetzt wieder in seiner ursprünglichen Schönheit. Zum ersten Mal wurde der Verschönerungsverein bereits 2009 mit dem Thema konfrontiert, und damals hieß es in den Beratungen noch, man wolle den Brunnen "aufpeppen", so Marco Vogt als Vorsitzender des Vereins. Daraus wurde jedoch weitaus mehr, denn heute ist nicht nur der Sandstein komplett gestrahlt und neu versiegelt, auch die Technik ist überholt und eine neue Beleuchtung ist installiert. Gespendet worden war der Brunnen 1939 zur 700-Jahr-Feier der Stadt von Hermann Stoevesandt. Doch der Brunnen war nun "in die Jahre gekommen" und hatte reichlich Patina angesetzt. Für die Sanierungsfirma eine echte Herausforderung. Was nicht mit Sand oder Glasperlen gestrahlt werden konnte, wurde per Hand geschliffen.
Drei Wochen arbeitete die Firma am Brunnen und Vogt dankte allen Anliegern, der Nikolai-Kirchengemeinde und den umliegenden Geschäften für ihre Geduld. Möglich sei die Sanierung nur durch die zahlreichen Spender und die Mitglieder des Vereins, so Vogt, der als "Motor" für die Aktionen des Verschönerungsvereins Marion Steding hervorhob. Ganz besonders dankte er der Volksbank in Schaumburg, die 1.000 Euro projektgebunden spendeten. Feierlich ließ Vogt dann die Beleuchtung zu einem Gläschen Sekt anstellen und die Reaktionen der Zuschauer waren durchweg positiv. Auch die Gastronomie am Kirchplatz profitiert von dem neugestalteten Brunnen: "Hier mag man einfach gerne sitzen!"Foto: ste