1. "Unzureichender Ersatz"

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    IGS-Bedarf soll dokumentiert werden

    RINTELN (km). Die Rintelner Grünen begrüßen die Umfrage des Landkreises für die Bedürfnisfeststellung zum Thema Einrichtung eines gymnasialen Zweiges an der Oberschule.

    "Festzuhalten ist aber, dass die Oberschule nur eine unzureichende Ersatzlösung für die von vielen Eltern und der politischen Mehrheit im Rintelner Rat gewünschten Gesamtschule ist," betonte Ursula Helmhold, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat, die hinzufügte, dass die CDU-FDP-Landesregierung mit ihrer "Gesamtschul-Verhinderungspolitik" seit Jahren den erklärten Elternwillen in Schaumburg ignoriere.

    Auch in diesem Schuljahr hätten wieder 180 Schülerinnen und Schüler keinen Gesamtschulplatz erhalten. Dazu Helmhold: "Der freie Elternwillen wird aus ideologischer Verblendung mit Füßen getreten."

    Die Ratsfrau empfahl in dem Zusammenhang allen Eltern, die ihr Kind auf einer Gesamtschule anmelden möchten, das auf dem Fragebogen zu dokumentieren. Da der Standort Rinteln auf dem Papier nicht vorgesehen ist, sollten die Eltern handschriftlich ergänzen, dass sie einen Gesamtschulplatz in Rinteln wünschten.

    "Nur so können wir den Bedarf in Rinteln dokumentieren. Viele Eltern möchten ihren Kindern den langen Fahrtweg nach Obernkirchen ersparen, würden aber eine IGS in Rinteln begrüßen," stellte Ursula Helmhold fest. Und die Umfrage biete jetzt die Möglichkeit, das klarzustellen.

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