RINTELN/HAMBURG (ste). Wie bereits seit vielen Jahren wurde die Schaumburger Deutsch-Amerikanische Gesellschaft (SDAG) auch diesmal zu einem besonderen Anlass des amerikanischen Generalkonsulates in Hamburg eingeladen. 1790 wurde das erste Konsulat der Vereinigten Staaten von Amerika in Hamburg geschaffen. Im Vordergrund standen vor allen Dingen wirtschaftliche Interessen auf beiden Seiten des Atlantiks.
So waren verschiedene Hamburger Bürger als Konsul Repräsentant für die Nation auf der anderen Seite des Atlantiks. Im Jahre 1904 war dieser Standort so wichtig geworden, das die damalige US-Regierung beschloss, daraus ein Generalkonsulat zu machen. Nach der Schließung im zweiten Weltkrieg - die Aufgaben wurde durch das Schweizer Konsulat wahrgenommen - wurden nach mehreren provisorischen Standorten dann an exponierten Stelle Hamburgs, dem Alsterufer, im Jahre 1951 zwei Villen gekauft und zu einem stilistisch gelungen Gebäude zusammengefasst. So ist man heute zu der Ansicht gelangt, man könne es auch das "Kleine Weiße Haus an der Alster" nennen. Anlässlich des "60sten Geburtstages" wurde jetzt auch die SDAG als eine der aktivsten Partnerschaftsvereine im Verantwortungsbereich des Generalkonsulates eingeladen. Jürgen Watermann und Klaus-Dieter Budde als stellvertretende Vorsitzende haben diese Einladung wahrgenommen. "Auch wenn ich erst kurze Zeit hier bin," so Generalkonsulin Inmi K. Patterson in einem persönlichen Gespräch mit Jürgen Watermann und Klaus-Dieter Budde, "habe ich von meinen Mitarbeitern gehört, dass die SDAG eine de aktivsten Partnerschaftsverbindungen in Norddeutschland ist". "Natürlich freut man sich, wenn man so wahrgenommen wird", konnte Jürgen Watermann nur antworten. Und Klaus-Dieter Budde ergänzte, dass man auch weiterhin eine aktive Partnerschaft pflegen werde. Beide luden dann die Generalkonsulin zu einem Besuch ins Schaumburger Land ein. "Und sie können sicher sein, bei uns lässt es sich gut leben und wir werden alles versuchen, gute Gastgeber zu sein", war die feste Zusage der beiden Schaumburger.Foto: privat