1. Achtung, fertig, abwärts

    Erste Rintelner Rutschmeisterschaft wird trotz Wetter zum großen Erfolg

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    RINTELN (ste). Es war eine Zitterpartie für die Aktiven der DLRG, denn ihre Pool-Party am vergangenen Freitag drohte regelrecht ins Wasser zu fallen. Unwetterartige Regenfälle, Blitz und Donner ließen das Fest auf der Kippe stehen.

    Doch die attraktiven Angebote lockten offenbar so stark, dass eine stattliche Zahl von Besuchern schon ab 18 Uhr darauf wartete, dass endlich die Rutsch-Meisterschaft startet und die Plastikbälle ausgepackt werden, mit denen man über das Wasser laufen kann. Kurzerhand planten die Rintelner Lebensretter um und bauten ihr Zelt bei Sturm, Gewitter und Regen in der Nähe der Umkleidekabinen auf und wurden am Ende doppelt belohnt. Der Abend verlief in Folge nicht nur recht mild und regenfrei, die Pool-Party konnte auch als "voller Erfolg" in der Jahreschronik verbucht werden.

    Andreas Grüger hatte als Verantwortlicher alle Hände voll zu tun, die durchsichtigen Plastikkugeln immer wieder neu mit einem Laubsauger aufzublasen. Immer nach fünf Minuten wurden die Kinder wieder aus den Kugeln befreit, die an der langen Leine von Jörg Balsmeyer hingen. Der "fischte" die Kugeln mit den Kindern immer wieder aus dem Wasser und konnte feststellen: "Eine gute Investition; die Kinder haben jede Menge Spaß!" Den gab es bei der DLRG übrigens kostenlos, auf dem Altstadtfest mussten 5 Euro pro 5 Minuten gezahlt werden!

    Richtig viel los war auch bei der Rutschmeisterschaft. Zum ersten Mal hatten die DLRG‘ler diese angeboten und waren sich anfangs nicht darüber im Klaren, wie groß der Andrang darauf sein wird. Gut 60 Teilnehmer in zwei Kategorien (bis 14 und ab 14 Jahre) versuchten sich mit unterschiedlichen Techniken auf der Wellenrutsche. "So wenig wie möglich Berührungspunkte mit der Rutsche haben" war am Ende das Erfolgsrezept von André Keller, der die Klasse über 14 Jahre für sich entscheiden konnte. Er siegte vor Jonas Jenrich, Alexander Witt und Pawel Polenc (beide dritte Plätze). Bei den Kindern bis 14 Jahre entbrannte ein heißer Kampf zwischen Jordi Kawa und Jochen Reswich, die sich keinen Zentimeter schenkten. Was Jordi mit ausgefeilter Knietechnik nach vorne brachte, schaffte Jochen mit Gewicht und Geschicklichkeit.

    Als dann Jordi die Nase vorn hatte, gratulierte Jochen als erster seinem Freund: "Black Power hat vor Russia gewonnen", lachte er. Julian Bedey wurde zusammen mit Dimitrij Cerver Dritter. Axel Balsmeyer, Thilo Korff und Jan van der Marel hatten als Starterteam ebenfalls Spaß bei der Aktion: "Wir freuen uns, dass wir offenbar genau das veranstaltet haben, was die teilnehmenden Mädchen und Jungs wollten!" Richtig, auch Mädchen maßen sich mit den Jungen, allerdings wurden sie auf die hinteren Plätze verbannt.

    Für Frank Rosendahl, den "Chef" der Rintelner DLRG, eine gute Veranstaltung: "Wir haben eine tolle Werbung für unsere Aktivitäten gemacht und hoffen darauf, dass einige Kinder und Jugendliche Geschmack an den Aktionen der DLRG gefunden haben und zu uns kommen!"

    Foto: ste

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