1. Elternbriefe für mehr Schulwegsicherheit.

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    LANDKREIS (em). Die Schülerwegeunfälle im vergangenen Jahr belegen, dass die Verkehrserziehung weiterhin erforderlich ist. Seit Jahren wird gerade deshalb auch die Aktion "Kleine Füße" von den Unfallversicherungsträgern der öffentlichen Hand unterstützt. Die Aufklärungskampagne mit ihren verschiedenen Bausteinen gibt Hinweise und Tipps für ein sicheres Zurücklegen der Schulwege und ist bestens geeignet, Kraftfahrer, Eltern, Kinder sowie die Verantwortlichen an den Schulen gleichermaßen für das Thema "Verkehrssicherheit" zu sensibilisieren.

    Eine bedeutende Rolle bei der Verkehrserziehung spielen die Eltern. Sie entscheiden, wie ihr Kind zur Schule kommt, inwieweit der Schulweg vor der Einschulung ausreichend eingeübt wurde, ob ein Walking Bus organisiert wird, ob auf die Gefahrenmomente hingewiesen wird und ob das Kind mit Reflektoren ausgestattet wird. Nicht zuletzt sind es die Eltern, die als Vorbild, für die Kleinen dienen und sie zu uneingeschränkten Nachahmern auch im Verkehr werden lassen. Um Eltern hierfür zu sensibilisieren, sind Elternbriefe ein probates und überzeugendes Mittel.

    Der von dem Niedersächsischen Kultusministerium zur Verfügung gestellte Elternbrief mit dem Schwerpunktthema "Zur Schule – möglichst zu Fuß" ist eine Chance, Eltern von Schulanfängern zielgerichtet mit wichtigen Informationen auch tatsächlich zu erreichen. Mit der Auswahl von weiteren Bausteinen, wie beispielsweise "Sicher mit dem Bus zur Schule" oder "Sicher mit dem Auto zur Schule", werden auch den Familien sicherheitsrelevante Ratschläge vermittelt, deren Kinder nicht die Möglichkeit haben, zu Fuß zur Schule zu gehen. Der Elternbrief ist eine von vielen weiteren wirkungsvollen Maßnahmen der Aktion "Kleine Füße".

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