RIEPEN (pd). Die Ortseingänge nach Riepen aus Richtung Norden und Westen bieten nach Auffassung von Rainer Hobigk viel Raum für Umgestaltungsmaßnahmen. Im Verlauf einer Sitzung des Bauausschusses der Stadt Bad Nenndorf präsentierte der Stadtplaner seine Vorstellungen davon, wie man vor allem das zum Rasen einladende breite Straßenprofil sinnvoll und optisch anspruchsvoll umgestalten könnte. Zu einer Entscheidung kam es in dem Gremium dann nicht. Die Einwohner Riepens sollen noch zu Wort kommen.
"Wo fängt das Dorf an und wo hört es auf?" - diese Frage könne im Moment in Riepen nicht klar beantwortet werden. Einen klaren Orientierungspunkt, den sich nach Einschätzung des Planers die Bewohner durchaus wünschen würden, könnte aus Richtung Westen eine Art Stadttor bieten, wie Hobigk weiter erläuterte. Auch Baumreihen könnten die Kraftfahrer zum Langsamfahren animieren. Zusätzliche Akzente kann sich Hobigk durch eingefärbte Fahrbahnstreifen oder Schwellen vorstellen. In Bezug auf den nördlichen Eingang nach Riepen schlägt der Fachmann weitere Baumanpflanzungen vor. 13 neue Bäume könnten für einen beruhigenden Alleecharakter der Einfallstraße sorgen. Auch hier sollen Pflasterstreifen als Schwellen für ein Abbremsen der Autofahrer sorgen. Die Markierung der Ortseinfahrt soll laut Vorentwurf durch ein stilisiertes Stadttor erreicht werden. Dieses Tor besteht aus drei Pfeilern aus Klinkersteinen. Mehrheitlich konnten sich die Ausschussmitglieder den Vorstellungen von Professor Hobigk anschließen. Ansgar Werner (CDU) sprach von "sinnvollen Denkansätzen". Volker Busse (SPD) sprach sich dafür aus, dass der Planer eine Alternativ-Skizze mit Fahrbahnteiler fertigen soll. Auch wenn der Planer zu bedenken gab, dass dafür nach seiner Einschätzung zu wenig Fläche vorhanden sei, wird er diese Aufgabe erledigen und die Pläne bei einer nächsten Bürgerversammlung in Riepen vorstellen.