1. Bode regt Ausbau am "Bückethaler Knick" an

    Anhörung zum Thema "Rastplatz" im Wirtschaftsministerium

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    SAMTGEMEINDE RODENBERG (pd). Der CDU- Amtsverband Rodenberg sieht Bewegung bei der Planung des neuen Rastplatzes an der A 2. Bei einem Besuch bei Wirtschaftsminister Jörg Bode in Hannover haben die Vertreter des Amtsverbandes eine nach ihren Worten "sehr aufschlussreiche Unterredung" zu diesem Thema geführt. Die CDU war mit Rodenbergs Bürgermeister Günter Altenburg, dem Fraktionsvorsitzenden Jürgen Baumgart, dem Lauenauer CDU-Ortsvorsitzenden Burkhard Liewald und dem Amtsverbandsvorsitzenden Heinrich Schaper vertreten. Vom Fachreferat war Ralf Köster mit dabei.

    Das Gespräch war auf Bitten der CDU zustande gekommen. "Wir wollten aus erster Hand den aktuellen Sachverhalt erfahren", heißt es in einer Pressemitteilung des Amtsverbandes. Minister Bode habe zu Beginn der Gesprächsrunde die Notwendigkeit erläutert, weitere Ruhemöglichkeiten vor allem für die Lkw-Fahrer an der A 2 schaffen zu müssen. Unter Berücksichtigung der in Europa geltenden einheitlichen Lenk- und Ruhezeiten sei nach neun Stunden Fahrt eine Ruhezeit von elf Stunden vorgeschrieben. Aus dieser Vorgabe resultiere für das Bundesverkehrsministerium die gesetzliche Verpflichtung, ausreichende Rastplätze an den Autobahnen anzubieten. "Die Verkehrssicherheit steht in Niedersachsen an erster Stelle" wird der Minister in der Pressemitteilung zitiert. Und weiter "Nur ausgeruhte Lkw-Fahrer fahren sicher". Der Schleichverkehr in autobahnnahe Gewerbe- und Wohngebiete störe dabei nicht nur die Anlieger. Ziel sei es, den Lkw ausreichende Parkmöglichkeiten an den Autobahnen anzubieten.

    Der Ausbau der vorhandenen Rastanlagen im Abschnitt Landesgrenze bis Hannover sei weitestgehend abgeschlossen, so Bode weiter. Die hier bisher geschaffenen Kapazitäten würden für den prognostizierten Anstieg im Güterverkehr aber nicht ausreichen. Im Auftrage des Bundes habe daher die Niedersächsische Straßenbauverwaltung im Rahmen einer "Abgestuften Umweltverträglichkeitsprüfung" weitere Flächen für den Bau einer neuen Rastanlage gesucht. Dabei liege die Präferenz einer geeigneten Fläche im Bereich südlich von Rodenberg. Gegen diese Standortvariante sprachen sich in dem Gespräch einstimmig die Vertreter des CDU-Amtsverbandes aus. Sie baten den Minister, nach anderen Alternativen zu suchen. Die Frage von Burkhard Liewald zu einer möglichen Erweiterung der Anschlussstelle Lauenau wurde vom Minister unter Berücksichtigung der geltenden Rechtslage verneint. Für den Minister sei privates Engagement an der A 2 unverzichtbar, wobei deren betriebliche Abläufe jedoch außerhalb der Verwaltungsebenen liegen würden.

    "Wir kennen die Situation vor Ort genau und sehen auch die Notwendigkeit, Parkflächen für Lkw bereitzustellen", machte Schaper deutlich und verwies dabei auf die benachbarten Rastanlagen "Schafstrift" und "Bückethaler Knick". Laut Pressemitteilung ergab das Gespräch folgendes Ergebnis: Minister Bode habe vorgeschlagen, mittels eines Schreibens an den parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, einen größeren Ausbau des jetzigen Parkplatzes "Bückethaler Knick" anzuregen. Minister Bode versprach der Delegation aus der Samtgemeinde Rodenberg, über weitere Schritte rechtzeitig zu informieren.

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